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DIHK: Verkürzung zweijähriger Berufe wäre schädlich

Nur eine fundierte Ausbildung macht fit für den Arbeitsmarkt

(30.04.2018) Dass die Ausbildungsdauer für manche Berufe länger und für manche kürzer ist, hat zweifelsfrei seine Berechtigung. Zwei Jahre sollte sie jedoch nach Ansicht von Markus Kiss, Ausbildungsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), nicht unterschreiten.

Markus Kiss

"Es gibt zurzeit rund 330 Ausbildungsberufe mit einer Ausbildungsdauer von zwei, drei und dreieinhalb Jahren", erläuterte Kiss der "Bild am Sonntag". "Knapp 30 davon sind sogenannte zweijährige Berufe." Als Beispiele nannte er die Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, den Verkäufer, den Fachlagerist oder die Fachkraft im Gastgewerbe.

"Diese Berufsausbildungen bieten hervorragende Einstiegschancen für leistungsschwächere Jugendliche", so der DIHK-Experte. "Darauf können die Jugendlichen aufbauen und sich später weiter qualifizieren." Eine Verkürzung der Ausbildungszeit auf weniger als zwei Jahre wäre "schädlich", zeigte sich Kiss überzeugt. Denn: "Ziel einer jeden Ausbildung sollte die berufliche Handlungsfähigkeit sein. Nur, wer eine fundierte Ausbildung hat, kann auf dem sich ständig wandelnden Arbeitsmarkt langfristig bestehen."

Junge Menschen, für die ein Einstieg in eine Ausbildung noch zu herausfordernd sei, könnten vorab von der Möglichkeit einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung profitieren, schlug Kiss vor. "Diese dauert zwischen sechs und zwölf Monaten und kann auf eine nachfolgende Ausbildung angerechnet werden."