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Soll die EU die verbindliche Zollwertauskunft einführen?

Umfrage der IHK-Organisation läuft noch bis zum 27. Mai

(09.05.2018) Die EU prüft derzeit, ob die Einführung verbindlicher Zollwertauskünfte sinnvoll und gewünscht ist. Auf das Ergebnis können Sie Einfluss nehmen: Die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) führt eine Umfrage zum Thema durch.

Illustration Zoll

Worum geht es? Der Zollwert einer Ware bestimmt nicht nur die Höhe des zu zahlenden Zolls, er ist auch Grundlage für weitere Abgaben, etwa die Einfuhrumsatzsteuer.

Doch kann sich die Ermittlung des korrekten Zollwertes im Einzelfall als durchaus schwierig erweisen. Neben dem reinen Warenwert sind Positionen wie Transportkosten oder möglicherweise auch interne Verrechnungspreise, Lizenzgebühren oder Ähnliches zu berücksichtigen.

Nachdem die einzelnen Zollbehörden in der EU bei der Bewertung des von den Unternehmen in der Zollanmeldung angegebenen Zollwerts durchaus unterschiedlich verfahren, gibt es hier für die Betriebe in der Praxis keine abschließende Rechtssicherheit.

Eine Sondierungskonsultation der Europäischen Union soll nun klären, ob bei den Unternehmen Bedarf für eine verbindliche Auskunft zum Zollwert besteht. Die EU möchte wissen, wie der potenzielle Geltungsbereich eines solchen Instruments aussehen kann und welche Informationen es gegebenenfalls beinhalten sollte.

Mit Blick auf die große praktische Bedeutung für alle im Handel mit Drittstaaten aktiven Unternehmen will der Deutsche Industrie- und Handelskammertag der EU-Kommission eine konsolidierte Stellungnahme übermitteln.

Hierfür hat die IHK für München und Oberbayern in Kooperation mit dem Enterprise Europe Network einen Online-Fragebogen entwickelt, der eine Ad-hoc-Auswertung der Unternehmensantworten aus der IHK-Organisation ermöglicht.

Sie können noch bis 27. Mai an der Erhebung teilnehmen. Der Fragebogen ist abrufbar auf der Website der IHK für München und Oberbayern.