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MINT-Fachkräftemangel ein "bedrohlicher Teufelskreis"

DIHK: Interesse bereits in den Schulen stärken

(14.05.2018) Nach einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln und weiterer Verbände hat der Fachkräftemangel in den MINT-Fächern ein Allzeithoch erreicht. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), mahnt, dringend umzusteuern.

Dr. Achim Dercks, Februar 2017

Dercks: "Der heute vorgestellte 'MINT-Frühjahrsreport 2018' bestätigt einmal mehr: Die Fachkräftelücke wird immer größer, vor allem im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Fast 500.000 Stellen in MINT-Berufen konnten bis Ende April 2018 nicht besetzt werden, rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders stark betroffen sind unsere Maschinenbauer, Medizin- oder Elektrotechnikbetriebe. Das ist ein bedrohlicher Teufelskreis: Wegen fehlender Fachkräfte investieren die Betriebe weniger als möglich in neue Technologien. Dies belastet ihre Produktentwicklung und Produktion und schwächt im Ergebnis die internationale Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen.

Es wundert daher nicht, dass die Betriebe im Fachkräftemangel das Top-Risiko für künftige Geschäfte sehen. Wir müssen hier dringend gegensteuern und das Interesse an MINT-Berufen bereits in den Schulen stärken. Darüber hinaus können auch Fachkräfte aus aller Welt helfen, Engpässe zu reduzieren.

Wir müssen daher im Ausland mehr über Deutschland als attraktiven Arbeits- und Studienort informieren und zugleich gerade kleinere Unternehmen hierzulande bei der Suche nach klugen Köpfen aus anderen Ländern unterstützen."