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"Enttäuschung, aber noch nicht der Anfang vom Ende"

Martin Wansleben: Engpässe haben stärker gewirkt als erwartet

(15.05.2018) Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Zeitraum Januar bis März 2018 gegenüber dem Vorquartal nur um 0,3 Prozent gestiegen. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), plädiert dafür, jetzt die Bedingungen für unternehmerisches Engagement zu verbessern.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

Wansleben: "Der Jahresstart ist eine Enttäuschung, aber noch nicht der Anfang vom Ende des Aufschwungs. Die Engpässe haben im ersten Quartal stärker gewirkt als erwartet.

Insbesondere der Fachkräftemangel nimmt zu. Der DIHK-Arbeitsmarktreport zeigt, dass fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland offene Stellen längerfristig nicht besetzen kann. 45 Prozent befürchten, infolgedessen Aufträge ablehnen oder ihr Angebot einschränken zu müssen. Es ist wichtig, dass die im Koalitionsvertrag anvisierten Maßnahmen zum Ausbau der Ganztagsbetreuung und zur Stärkung der Beruflichen Bildung zügig umgesetzt werden.

Zu der schwachen Entwicklung im ersten Quartal hat auch eine Reihe von Sonderfaktoren wie Streiks, die Grippewelle und Kalendereffekte beigetragen. Die Vorzeichen für die deutsche Konjunktur sind aber grundsätzlich gut. Auch wenn sich außenwirtschaftlich einiges ins Negative wendet, wollen die Unternehmen hierzulande investieren und weiter Beschäftigung aufbauen.

Gerade jetzt ist es wichtig, diesen Schwung zu nutzen und die Bedingungen für unternehmerisches Engagement in Deutschland zu verbessern. Dazu gehören weniger Bürokratie, flächendeckender Breitbandausbau und ein investitionsfreundlicheres Steuersystem."