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US-Sanktionen: Geschlossenes Auftreten Europas nötig

Sekundärwirkungen sind ein "unfaires Handelshemmnis"

(17.05.2018) Im Streit um das Atomabkommen mit dem Iran müssen sich EU und Bundesregierung bei den Amerikanern für den Bestandsschutz von laufenden Verträgen einsetzen: Diese Forderung hat jetzt Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erneuert.

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

Gegenüber dem "Handelsblatt" betonte Schweitzer, dass die deutsche Wirtschaft beim Handel mit dem Iran "sehr verunsichert" sei. "Geschäfte, die nach deutschem und europäischem Recht erlaubt sind, sind im Hinblick auf die US-Sanktionen mit großen Fragezeichen versehen – es drohen Strafen."

Angesichts der Gefahr, dass sich Kreditinstitute nun gänzlich aus der Finanzierung des Iran-Geschäfts zurückziehen könnten, nannte der DIHK-Präsident den Ansatz, zumindest Iran-Geschäfte von Unternehmen ohne US-Bezug über die Europäische Investitionsbank zu finanzieren, einen "Schritt in die richtige Richtung".

Darüber hinaus mahnte er "einen selbstbewussten und europaweit geschlossenen Auftritt der Politik auch gegenüber den USA" an. "Die Sekundärwirkungen von US-Sanktionen auf unsere Unternehmen sind ein unfaires Handelshemmnis und müssten in ein etwaiges Handelsabkommen mit den Staaten einbezogen werden."