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Warum Europa für Deutschland so wichtig ist

Sieben der zehn Top-Handelspartner stammen aus der EU

(27.06.2018) Die Europäische Union hat Europa nach Worten von Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), "zu Wohlstand und Frieden verholfen".

Europa EU Illu

"Für die deutschen Unternehmen ist der gemeinsame Binnenmarkt einer der größten Erfolge des europäischen Projektes", sagte Treier der Nachrichtenagentur dpa. Hiesige Betriebe hätten allein 2017 Waren im Wert von rund 749 Milliarden Euro in die Europäische Union exportiert. (Zum Vergleich: Die deutschen Exporte in die USA betrugen im gleichen Zeitraum rund 111 Milliarden Euro.)

"Nimmt man die Importe hinzu, so wickeln wir 60 Prozent (1,3 Billionen Euro) unseres Handelsvolumens mit der EU ab", rechnete Treier vor. Die Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Deutschlands unterstreiche die Bedeutung der Union für die heimische Wirtschaft: Sowohl bei Importen als auch Exporten kämen sieben der zehn wichtigsten Handelspartner Deutschlands aus der EU (siehe Tabellen unten).

Die vier Grundfreiheiten des freien Verkehrs von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital nannte der DIHK-Außenwirtschaftschef einen "Garant für Wachstum". Und: Der einheitliche Binnenmarkt mache aus der Europäischen Union ein globales wirtschaftliches Schwergewicht mit 500 Millionen Menschen.

Neben dem Wegfall von Zöllen erleichtere besonders die Schaffung gemeinsamer Normen und Standards für Unternehmen den Handel, aber auch die Produktion innerhalb der EU, führte Treier aus. Den Wert der von deutschen Unternehmen in den anderen EU-Ländern aufgebauten Produktionskapazitäten bezifferte er auf rund 800 Milliarden Euro.

Auch wegen des Abbaus der Grenzen innerhalb der Europäischen Union sei es den hiesigen Betrieben möglich gewesen, ein dichtes Netz an Wertschöpfungsketten aufzubauen. "Damit beschäftigen sie in den EU-Nachbarstaaten 3,3 Millionen Menschen", berichtete Treier. "Unsere Produkte erzielen durch die europaweite Aufstellung der Betriebe eine unverzichtbare Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit."

Der besonders hohe Stellenwert des Binnenmarktes werde gerade durch den Brexit deutlich: "Dem Vereinigten Königreich drohen durch das Ausscheiden aus dem Binnenmarkt und der Zollunion hohe wirtschaftliche Rückschläge."

Grafik EU-Exporte bis 2017

Export 2017 (in Mrd. Euro)

Anteil (in %)

Europäische Union

750

59%

USA

111

8,7%

Frankreich

105

8,2%

Volksrepublik China

86

6,7%

Niederlande

86

6,7%

Vereinigtes Königreich

84

6,6%

Italien

66

5,1%

Österreich

63

4,9%

Polen

59

4,7%

Schweiz

54

4,2%

Belgien

44

3,5%

 

Import 2017 (in Mrd. Euro)

Anteil (in %)

Europäische Union

590

57%

Volksrepublik China

101

9,7%

Niederlande

91

8,8%

Frankreich

64

6,2%

USA

61

5,9%

Italien

56

5,4%

Polen

51

4,9%

Tschechische Republik

46

4,5%

Schweiz

46

4,4%

Österreich

41

4,0%

Belgien

41

3,9%

 

Handelsvolumen 2017 (in Mrd. Euro)

Anteil (in %)

Europäische Union

1.340

58%

Volksrepublik China

187

8,1%

Niederlande

177

7,6%

USA

173

7,5%

Frankreich

169

7,3%

Vereinigtes Königreich

122

5,3%

Italien

121

5,2%

Polen

111

4,8%

Österreich

104

4,5%

Schweiz

100

4,3%

Tschechische Republik

88

3,8%