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Die Zeit beim Brexit drängt

DIHK empfiehlt seine Checkliste zur Vorbereitung

(04.09.2018) Für eine Regelung des britischen EU-Austrittes tickt die Uhr immer lauter. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), sieht die Unternehmen in großer Sorge, ob noch rechtzeitig gemeinsame Lösungen gefunden werden.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

"In einem halben Jahr droht der Brexit, aber niemand weiß welcher", sagte Wansleben der "Rheinischen Post" mit Blick auf den für den 30. März 2019 angekündigten EU-Austritt des Vereinigten Königreiches. Die Verunsicherung erreiche einen neuen Höchststand.

Bereits die dritten Sommerferien seien verstrichen, ohne dass die Wirtschaft Klarheit über die künftigen Beziehungen zu Großbritannien habe, kritisierte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Für die deutschen und alle anderen betroffenen Unternehmen ist das kein gutes Signal."

Viele Betriebe stellten sich notgedrungen auf den härtesten möglichen Brexit ein, also auf Grenzkontrollen, Zölle, mehr Bürokratie und deutlich höhere Kosten. Insbesondere im Warenverkehr werde es gravierende Verschlechterungen geben.

"Wir raten den Unternehmen dringend, sich etwa mit Hilfe unserer Checkliste auf die möglichen Folgen des Brexit vorzubereiten", empfahl Wansleben das Angebot unter www.ihk.de/brexitcheck.

Wichtig sei aus Unternehmersicht, dass sich alle Seiten darüber im Klaren seien, was bei einem Brexit wirtschaftlich auf dem Spiel stehe. Viele der britischen Vorschläge bedeuteten einen Sprung ins Ungewisse – etwa eine Zollerhebung an den Außengrenzen für die jeweils andere Seite.

"Hier sollte politisch dringend nachgebessert werden, um den Schaden doch noch abzuwenden", mahnte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "So könnte eine Zollunion zwischen EU und UK die Brexit-Kosten für beide Seiten erheblich reduzieren."

Die deutschen Unternehmen hätten "große Sorge, ob angesichts der ablaufenden Zeit noch rechtzeitig gemeinsame Lösungen gefunden werden". Die EU habe zu Recht immer wieder darauf hingewiesen, dass der Zusammenhalt des Binnenmarktes oberste Priorität habe. "Das ist auch aus Sicht der deutschen Wirtschaft von überragender Bedeutung."

 

Checkliste zum Brexit

"Illu zur Brexit-Checkliste onlineAre you ready for Brexit?": Mit einem vom DIHK konzipierten Online-Tool unter www.ihk.de/brexitcheck können Unternehmen prüfen, ob sie alle Folgen des Brexit berücksichtigt haben.
Das Angebot gibt es auch in einer englischen Fassung unter 
EnglandFlagge 23x15 www.ihk.de/brexitcheck-en sowie zum Download als PDF-Dokument:
Checkliste Brexit (PDF, 501.6 kB)
Checkliste Brexit, englisch (PDF, 509.8 kB)