Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • Schrift:
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

  • Home -
  • Presse -
  • Meldungen -
  • Deutschland darf in der Luftfahrt nicht ...
Artikelaktionen

Deutschland darf in der Luftfahrt nicht den Anschluss verlieren

DIHK spricht sich für "pragmatische Lösungen" aus

(04.10.2018) Im Vorfeld des morgigen Luftfahrtgipfels in Hamburg hat Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), auf die Probleme hingewiesen, die zunehmende Flugausfälle und fehlende Flughafenkapazitäten der Wirtschaft bereiten.

Dr. Achim Dercks, Februar 2017

"Der Luftverkehr hat für die deutsche Wirtschaft eine immer größere Bedeutung", sagte Dercks gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. So sei das Aufkommen in der Luftfracht seit 2006 um fast 40 Prozent gestiegen. Der Güterverkehr insgesamt habe im gleichen Zeitraum nur um rund 8 Prozent zugelegt.

"Deutschland darf bei der Entwicklung des Luftverkehrs deshalb nicht den Anschluss verlieren", mahnte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Doch leider gibt es immer mehr Flugausfälle und Verspätungen." Es sei daher richtig, dass die beteiligten Akteure beim Luftfahrtgipfel Personalengpässe und organisatorische Defizite angehen wollten.

"Das allein wird aber nicht reichen, um die Probleme im Luftverkehr zu lösen", gab er zu bedenken. "Auch die Flughafenkapazitäten und die Nutzungsbeschränkungen müssen auf die Agenda." Beispielsweise stellten in Frankfurt die Nachtflugbeschränkungen die Fluggesellschaften vor große Herausforderungen. In Düsseldorf dürfe die verfügbare Flughafenkapazität wegen Lärmschutzvorgaben selbst tagsüber nicht vollständig ausgeschöpft werden. Und in München komme man bei der Erweiterung um eine dritte Start- und Landebahn nicht voran.

"Die Folge: Schon jetzt wird die schnelle weltweite Belieferung der Kunden unter anderem mit dringend benötigten Ersatzteilen immer schwieriger", berichtete Dercks. "Hier brauchen wir schnell pragmatische Lösungen." Ansonsten drohten sowohl im Fracht- als auch im Passagierbereich und in der Folge bei Produktion und Dienstleistungen deutscher Unternehmen Verlagerungen ins Ausland, warnte er.