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CO2-Reduktion technologieoffen ausgestalten!

DIHK warnt vor Strukturbrüchen in der Automobilwirtschaft

(11.10.2018) Die EU-Umweltminister haben sich am Dienstag darauf verständigt, den CO2-Ausstoß von Neuwagen bis zum Jahr 2030 um 35 Prozent gegenüber 2020 zu senken. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), befürchtet Arbeitsplatzverluste.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

Die EU-Kommission hatte zunächst eine Senkung um 30 Prozent vorgesehen. Wansleben nannte dies gegenüber der Nachrichtenagentur dpa einen "ausgewogenen Vorschlag". Es sei wichtig gewesen, dass sich Deutschland hierfür stark gemacht habe.

"Die Regierungen stehen nun in der Verantwortung, in den Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament auf Lösungen zu drängen, die kurzfristige gravierende Strukturbrüche in der Automobilwirtschaft vermeiden", mahnte der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Besonders mittelständische Zulieferbetriebe benötigten Zeit, um sich auf den Rückgang des Verbrennungsmotors vorzubereiten und neue Märkte zu erschließen, gab er zu bedenken. "Plugin-Hybrid-Fahrzeuge können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten."

Die Vorschläge des EU-Parlaments würden hingegen zu Arbeitsplatzverlusten in der Automobilwirtschaft führen, warnte er. Deutschland wäre aufgrund der Bedeutung der Branche für den Wirtschaftsstandort besonders betroffen.

"Insgesamt sollte die EU sicherstellen, dass der neue Rahmen tatsächlich technologieoffen ausgestaltet wird", so Wansleben. "Neue Technologien wie synthetische Kraftstoffe müssen ebenfalls Marktchancen haben."