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Offene Märkte – Weltoffenes Land

Wirtschaftsverbände zum Münchener Spitzengespräch

(15.03.2019) Heute treffen sich die Präsidenten der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft zum traditionellen Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Handwerksmesse in München. Ihre Erwartungen an die Bundesregierung haben die Verbände in einem gemeinsamen Papier zusammengefasst.

Logos BDA, BDI, DIHK, ZDH

In ihrer Erklärung bekennen sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) ausdrücklich zu einem weltoffenen Deutschland.

"Wir unterstützen die intensiven Anstrengungen der Bundesregierung und persönlich der Bundeskanzlerin für einen internationalen Ausgleich auf allen Ebenen", heißt es in dem Papier. Mit Sorge blicke man auf die zunehmenden protektionistischen und abschottenden Entwicklungen auf internationalem Parkett, die bereits heute zu einer Abkühlung der Konjunktur in Deutschland geführt hätten.

Umso wichtiger sei es, so die Verbände in ihrer "Münchener Erklärung", konsequent die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Als Ansatzpunkte hierfür nennen sie beispielsweise Investitionen in Digitalisierung, Engagement für Bildung, die Senkung der Steuerbelastung für Unternehmen und Betriebe oder eine pragmatische Regelung für Zuwanderung, auch aus Staaten außerhalb der EU.

Sie finden die gleichnamige Erklärung von BDI, BDA, DIHK und ZDH mit Details rechts oben zum Download.