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Türkei: Deutliche Signale zur Stärkung der Rechtssicherheit nötig

Zurückhaltung deutscher Investoren "könnte anhalten"

(15.03.2019) "Die jüngsten Ereignisse rund um die Ausreise deutscher Journalisten aus der Türkei haben das ohnehin schon beschädigte Vertrauen hiesiger Investoren zusätzlich geschwächt", bedauert Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK),

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

"Die Zurückhaltung deutscher Unternehmen bei Neuinvestitionen, die schon seit längerem zu spüren ist, könnte weiter anhalten", sagte Wansleben dem "Tagesspiegel". In der ohnehin schwierigen wirtschaftlichen Lage habe das für den Standort Türkei negative Auswirkungen.

"Die Wachstumsprognose für 2019 wurde deutlich gesenkt und liegt bei unter einem Prozent", berichtete er. Der Binnenkonsum – über viele Jahre ein entscheidender Wachstumstreiber der türkischen Wirtschaft – schwäche sich angesichts der hohen Inflationsrate von derzeit knapp 20 Prozent weiter ab. "Dazu kommen strukturelle Herausforderungen wie beispielsweise eine geringe Fertigungstiefe und eine hohe Jugendarbeitslosigkeit."

Um die vorhandenen Potenziale des Wirtschaftsstandortes Türkei besser zu nutzen und insbesondere die Attraktivität des Landes für ausländische Investoren zu erhöhen, mahnte Wansleben deutliche Signale zur Stärkung der Rechtssicherheit an.