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Außenwirtschaftliches Umfeld sorgt für erheblichen Gegenwind

Auch Fachkräftemangel und Energiepreise hemmen Konjunktur

(17.04.2019) Handelskonflikte und der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU machen deutschen Unternehmen nach Auffassung von Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), zunehmend zu schaffen.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

Das größte Geschäftshemmnis sei allerdings der Fachkräftemangel, sagte Wansleben dem "Tagesspiegel". "61 Prozent der Unternehmen geben dies in unserer aktuellen Konjunkturumfrage an. Geeignete Fachkräfte zu finden ist schon länger eine Bremse für das BIP-Wachstum hierzulande."

Einen ganz erheblichen Gegenwind spürten die Unternehmen aber infolge verschiedener Handelskonflikte durch das außenwirtschaftliche Umfeld, bedauerte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Hinzu kommt der Brexit." Großbritannien sei mit 82 Milliarden Euro Exportvolumen der fünftwichtigste Absatzmarkt für die deutsche Wirtschaft. "Noch sind die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen unklar, die Betriebe müssen auf Sicht fahren." Deutsche Unternehmen hätten in Großbritannien 2.500 Niederlassungen und beschäftigten dort etwa 400.000 Mitarbeiter, berichtete er. "Jeder achte Betrieb plant derzeit Produktion aus UK abzuziehen."

Auch die Entwicklung der Energie- und Rohstoffkosten rücke als Konjunkturrisiko derzeit wieder stärker ins Blickfeld, so Wansleben. "36 Prozent der Unternehmen sehen hier ein Risiko für ihre Geschäftsentwicklung. In der Industrie ist es sogar mehr als jedes zweite Unternehmen."

Insbesondere die hierzulande hohen Stromkosten stellten eine aktuelle Belastung für weite Teile der Wirtschaft dar: "Die Stromkosten für mittelständische Industriebetriebe sind in Deutschland zum Beispiel doppelt so hoch wie in unserem Nachbarland Frankreich – bei etlichen Produkten ein großer Wettbewerber auf den internationalen Märkten."