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Internationale Rahmenbedingungen "rasant verschlechtert"

Martin Wansleben zum Frühjahrsgutachten der Institute

(04.04.2019) Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für 2019 von 1,9 auf nur noch 0,8 Prozent gesenkt. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), drängt vor diesem Hintergrund auf eine Verbesserung der Standortqualität hierzulande.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

Wansleben: "Das Frühjahrsgutachten sollte ein deutliches Signal an die Politik sein. Die internationalen Rahmenbedingungen für Unternehmen haben sich in jüngster Zeit rasant verschlechtert. Es ist jetzt dringend geboten, die Standortattraktivität Deutschlands in den Blick zu nehmen – und zwar für alle Unternehmen, nicht nur für große Industriebetriebe.

Wir brauchen Impulse für mehr private Investitionen in unserem Land: etwa die Steuerbelastungen für alle Unternehmen zu reduzieren, mit einer technologieoffenen steuerlichen Forschungsförderung Impulse für Innovationen zu setzen, mehr in Bildung und Digitalisierung zu investieren, den europäischen Markt für Wagniskapital zu stärken und eine moderne Wettbewerbspolitik zu verfolgen.

Gerade bei der Steuerbelastung gibt es hierzulande dringenden Handlungsbedarf. Alle G7-Staaten außer Deutschland haben Unternehmen von Steuern entlastet oder dies bereits angekündigt. Wenn wir nicht handeln, wird Deutschland in den kommenden Jahren zu den Industrieländern mit der höchsten Unternehmensteuerlast zählen. Damit dürfte der hiesige Standort erheblich an Attraktivität verlieren."