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"Zölle gibt es aktuell bereits mehr als genug!"

Schweitzer: USA und EU sollten kühlen Kopf bewahren

(09.04.2019) Im Streit mit der Europäischen Union wegen der Subventionierung des Flugzeugherstellers Airbus haben die USA jetzt eine Liste mit EU-Produkten vorgelegt, die mit zusätzlichen Zöllen belegt werden könnten. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), warnt vor einer Eskalation.

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

Schweitzer: "Die Androhung der US-Regierung, neue Zölle auf europäische Exporte zu verhängen, ist kein gutes Signal in den handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und der EU. Denn Zölle gibt es aktuell bereits mehr als genug.

Statt US-seitig weitere Drohkulissen aufzubauen, sollten beide Seiten jetzt einen kühlen Kopf bewahren und auf Deeskalation setzen. Für beide Seiten gibt es nichts zu gewinnen.

Der transatlantische Handel ist für die exportstarke deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung. Statt über mehr Zölle sollten beide auf Augenhöhe miteinander darüber sprechen und Handelshemmnisse abbauen.

Der aktuelle Konflikt um Subventionen zeigt außerdem: Wir brauchen dringend ein funktionierendes und unparteiisches Streitschlichtungssystem in der WTO. Die US-Regierung muss hier ihre Blockadehaltung aufgeben."