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Bürokratieentlastungsgesetz III schnell auf den Weg bringen!

DIHK plädiert unter anderem für mehr Digitalisierung

(15.04.2019) Die jüngsten Pläne aus dem Bundeswirtschaftsministerium, die überbordenden Aufbewahrungs-, Aufzeichnungs-, Berichtspflichten und anderen Bürokratielasten der hiesigen Unternehmen zu verringern, stoßen beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf offene Ohren.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

"Es ist richtig, dass Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier beim Abbau von Bürokratie endlich Tempo macht und dabei auch andere Ministerien mit ins Boot holen will", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Passauer Neuen Presse".

"Fakt ist: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem schwierigen Umfeld, die Konjunktur trübt sich ein", betonte er. Gleichzeitig hätten viele Unternehmen immer mehr mit Dokumentationspflichten, aufwendigen Registrierungen und komplizierten Genehmigungsverfahren zu kämpfen.

"Deswegen sollte die Politik jetzt handeln", so Wansleben. An pragmatischen Vorschlägen zum Abbau von Bürokratie-Blockaden mangle es nicht: "Am meisten würde es bringen, die Chancen der Digitalisierung viel entschiedener zu nutzen." Zudem sollen beispielsweise Aufbewahrungsfristen für Steuerunterlagen deutlich verkürzt und Existenzgründern nicht mehr so viele Steine in den Weg gelegt werden.

"Bürokratieabbau kostet nichts und setzt zugleich mehr Ressourcen für neue Ideen und unternehmerisches Engagement frei", gab der DIHK-Hauptgeschäftsführer zu bedenken. Entsprechende Vorhaben dürften nicht länger auf die lange Bank geschoben werden.

"Die Bundesregierung sollte deshalb das angekündigte Bürokratieentlastungsgesetz III schnell auf den Weg bringen", mahnte Wansleben.