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DIHK für mehr EU-Engagement auf dem Westbalkan

Außenwirtschaftschef Treier: "Attraktive Standorte"

(29.04.2019) Anlässlich des heutigen Westbalkan-Gipfels im Kanzleramt hat sich Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), zu den Potenzialen, aber auch den Herausforderungen der Region geäußert.

Dr. Volker Treier

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron möchten am Montagabend mit den Staats- und Regierungschefs Kroatiens und Sloweniens sowie der betreffenden Länder die EU-Perspektive von Albanien, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, Kosovo und Bosnien-Herzegowina erörtern.

Volker Treier bezeichnete die sechs Westbalkan-Staaten mit ihren knapp 18 Millionen Einwohnern gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters als attraktiven Standort für die deutsche Wirtschaft, insbesondere für die Automobilbranche.

Als Pluspunkte führte er die niedrigen Arbeitskosten, eine vergleichsweise hohe Produktivität und die geografische Nähe zur EU auf. Allerdings werde die mangelnde politische Zusammenarbeit als großer Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung gesehen. Als Folgen nannte der DIHK-Außenwirtschaftschef Zölle und lange Wartezeiten an den Grenzen. Ein Problem sei zudem der Fachkräftemangel in der Region.

"Das größte Hindernis für mehr Wachstum ist, dass die Märkte der relativ kleinen Westbalkan-Staaten zersplittert sind", sagte Treier. "Dadurch ist der Aufbau von Wertschöpfungsketten in der Region schwierig." Wenn sich die EU zurückhalte, sei aber verständlich, dass die Staaten Unterstützung etwa bei China suchten, das die Finanzierung von Infrastrukturprojekten anbiete.