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Sprachkurse flexibler und praxisnäher gestalten

DIHK empfiehlt etwa Kleinstgruppen oder Webinare

(02.05.2019) Der Spracherwerb ist für die Integration von Geflüchteten in die Berufswelt von zentraler Bedeutung. Darauf hat jetzt Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hingewiesen.

Dr. Achim Dercks, Februar 2017

"Deutsche Sprachkenntnisse sind unabdingbar, um hierzulande eine Ausbildung zu absolvieren und anschließend im Betrieb Fuß zu fassen", stellte Dercks gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" klar. Genauso wie andere Mitarbeiter müssten Menschen mit Fluchthintergrund beispielsweise Sicherheitsanweisungen verstehen, das richtige Werkzeug auswählen oder dem Unterricht in der Berufsschule folgen.

"Leider reichen die Sprachkenntnisse von Geflüchteten nach einem Integrationskurs für den Betriebsalltag aber meist noch nicht aus", bedauerte er. Oft sei anschließend das Angebot an berufsbezogenen Deutschsprachkursen nicht ausreichend, oder es lasse sich nur begrenzt mit der Zeit im Betrieb und in der Berufsschule vereinbaren.

"Geflüchtete brauchen aber Zeit und vor allem passende Angebote, um die deutsche Sprache gut zu erlernen", betonte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer. Sinnvoll wären hier seiner Auffassung nach beispielsweise mehr Unterricht in Kleinstgruppen, geförderter Einzelunterricht – auch im Betrieb – oder Online-Angebote wie Webinare. "Insgesamt kommt es darauf an", so Dercks, "die Sprachkurse räumlich und zeitlich flexibler sowie inhaltlich praxisnäher zu gestalten als bislang."

 

Vokabel-Flyer

Logo Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" "Erste Hilfe" bei Sprachproblemen bietet das "Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge" mit bislang drei Flyern, die wichtige Fachbegriffe auf Englisch, Farsi, Tigrinya und Arabisch übersetzen. Mehr darüber lesen Sie in der Meldung vom 18. April.