Skip to content. | Skip to navigation

  • Font size
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

  • Home -
  • Presse -
  • Meldungen -
  • Geschlechter-Stereotypen bei der ...
Artikelaktionen

Geschlechter-Stereotypen bei der Berufswahl hinterfragen!

Branchenübergreifende Unterstützung für "Klischeefrei"

(20.05.2019) Mädchen und Jungen sollten sich bei der Berufswahl mehr an individuellen Stärken und Interessen orientieren als an gängigen Rollenbildern. Dafür plädiert Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

"Junge Menschen können zwischen Hunderten von Ausbildungen wählen. Allein im IHK-Bereich gibt es mittlerweile rund 250 Ausbildungsberufe", sagte Schweitzer der "Süddeutschen Zeitung" anlässlich einer Veranstaltung der Initiative Klischeefrei heute und morgen im Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft.

Dem Bündnis aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung gehören bislang mehr als 160 Partnerinnen und Partner an, unter anderem auch der DIHK. Nach einer Ehrung der Mitglieder am Montagabend bietet am Dienstag eine Tagung Gelegenheit, sich über geeignete Wege für eine klischeefreie Ausbildungs- und Berufswahl auszutauschen.

Denn Jugendliche folgten auch heute noch zu oft Geschlechterklischees und schränkten damit ihre Berufswahl ein, gab der DIHK-Präsident zu bedenken. "So ist bei den männlichen Auszubildenden der KFZ-Mechatroniker und bei den weiblichen die Kauffrau für Büromanagement nach wie vor mit Abstand der beliebteste Ausbildungsberuf."

Initiativen wie dem Girls' oder den Boys' Day unterstützten Mädchen und Jungen dabei, "ihre Talente und Potenziale zu entfalten und einen Beruf zu finden, der zu ihren individuellen Stärken und Interessen passt," erläuterte Schweitzer. So gelinge ein erfolgreicher Übergang in die betriebliche Ausbildung und den Arbeitsmarkt.

"Damit können von der Wirtschaft dringend benötigte Fachkräfte gewonnen und gehalten werden", so der DIHK-Präsident. Viele Unternehmen hätten das erkannt und seien offen für eine Trendwende in ihrem Personal- und Ausbildungsmanagement. "Das zeigt sich auch daran, dass bereits in den ersten Monaten nach Gründung der Initiative Klischeefrei nicht nur wir als Unternehmensorganisation, sondern auch Betriebe aus den verschiedensten Branchen und Größenklassen Mitglied geworden sind."

Ein Programm der Klischeefrei-Veranstaltungen finden Sie rechts oben zum Download.