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Fachkräfte sichern, Betriebe entlasten, Infrastruktur ausbauen!

Was die Unternehmen jetzt von der Politik brauchen

(14.06.2019) Vor dem Hintergrund der gestrigen Fraktionsklausur der Koalitionsparteien hat Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), nochmals die dringendsten Bedürfnisse der Unternehmen zusammengefasst.

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

Für die Wirtschaft sei "in drei Bereichen nun konkretes Regierungshandeln ganz wichtig", betonte Schweitzer gegenüber der "Augsburger Allgemeinen".

"Ganz oben auf die Prioritätenliste gehört aus Sicht der Wirtschaft die Sicherung von Fachkräften." Trotz schwächerer Konjunktur suchten viele Betriebe händeringend geeignetes Personal, so der DIHK-Präsident. Deshalb gelte es auch, das Fachkräfteeinwanderungsgesetz unbürokratisch in die Praxis umzusetzen.

Zudem solle die Politik Entlastungen für die Betriebe in Angriff nehmen, mahnte Schweitzer. Er erinnerte daran, dass Deutschland ohne Reformen 2022 innerhalb der OECD-Industrieländer die höchste Steuerbelastung für Unternehmen erreichen werde. "Wenn wir hier nicht gegensteuern, wird das die deutsche Wirtschaft bei nachlassender Konjunktur hart treffen." Gleichzeitig sei es wichtig, "dass das Bürokratieentlastungsgesetz zu substanziellen Entlastungen für die Wirtschaft führt". Dabei gehe es um eine nennenswerte Verkürzung von Aufbewahrungsfristen ebenso wie um eine Bereinigung der "Fülle und Unübersichtlichkeit an Regelungen, die in Unternehmen die Spielräume für ihr eigentliches Geschäft einengen".

Das dritte Handlungsfeld: "Ohne bessere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, etwa durch den Ausbau der Infrastruktur – Verkehrswege, Breitband, 5G – droht aus Sicht der Unternehmen der Investitionsstandort Deutschland im internationalen Vergleich zurückzufallen", warnte Schweitzer. Digitale Lösungen seien essenziell für die industrielle Produktion wie auch für Unternehmen im ländlichen Raum. Würden Glasfaseranschlüsse und 5G-Mobilfunk nicht rechtzeitig errichtet, bedeute dies "ein Innovationshemmnis allerersten Ranges für die Betriebe an den betroffenen Orten – und damit für die deutsche Volkswirtschaft insgesamt".