Skip to content. | Skip to navigation

  • Font size
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

  • Home -
  • Presse -
  • Meldungen -
  • Eine schwache Null im Export wäre schon ...
Artikelaktionen

Eine schwache Null im Export wäre schon ein Erfolg

Treier: Unternehmen brauchen "dringend Rückenwind"

(09.08.2019) Besorgt blickt Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), auf den deutlichen Rückgang der deutschen Ausfuhren im Juni.

Dr. Volker Treier

Den vorläufigen Zahlen zufolge, die das Statistische Bundesamt heute gemeldet hat, lag das Ausfuhrvolumen im Juni 2019 um 8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zu Mai 2019 sanken die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 0,1 Prozent.

Treier sieht in der Entwicklung eine Herausforderung für deutsche Unternehmen: "Der zunehmende Protektionismus und eine merklich schwächelnde Weltkonjunktur belasten die exportstarke deutsche Wirtschaft direkt", berichtet er. "Der US-Handelskonflikt mit China sowie das zähe Ringen um den Brexit verunsichern weltweit Investoren – und trüben die Aussichten gerade für die vielen deutschen Investitionsgüterproduzenten ein."

Konjunkturell sei für die Exportindustrie in der zweiten Jahreshälfte "kein Staat mehr zu machen", befürchtet der DIHK-Außenwirtschaftschef. "Für das Gesamtjahr zerbröseln die Hoffnungen auf ein zumindest mageres Exportplus, von dem der DIHK auf Basis seiner Unternehmensbefragungen bislang ausgegangen ist, zusehends."

Seine Einschätzung: "Wenn wir mit einer schwachen Null – und somit mit dem schlechtesten Ergebnis seit der Finanzkrise – aus dem Jahr gehen würden, wäre das angesichts der konflikt- und krisenbeladenen Weltwirtschaft schon ein Erfolg."

Die deutschen Unternehmen benötigten "dringend Rückenwind", um die internationalen Herausforderungen meistern zu können, mahnt Treier. "Dazu gehört der Ausbau unserer Infrastruktur, eine ehrgeizige Unternehmensteuerreform und Fortschritte beim Bürokratieabbau."