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Europäische Wirtschaftsinteressen entschlossen schützen!

DIHK befürchtet Eskalation der transatlantischen Zollspirale

(04.10.2019) Die Entscheidung der Welthandelsorganisation WTO, nach der die USA Zölle in Milliardenhöhe gegen die Europäische Union verhängen können, stimmt die deutsche Wirtschaft äußerst besorgt. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), ruft die EU zur Geschlossenheit auf.

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

Schweitzer: "Mehr als jedes vierte deutsche Unternehmen im Ausland sieht laut aktueller DIHK-Umfrage in Handelsbarrieren ein Top-Geschäftsrisiko. Die deutschen Unternehmen blicken daher äußerst besorgt auf die neue Eskalation der transatlantischen Zollspirale.

Eine Verhängung weiterer Zölle in Milliardenhöhe würde den Handelskonflikt zwischen den USA und der EU in für beide Seiten schädlicher Weise verschärfen. In der jetzigen konjunkturell überaus angespannten Lage wäre für unsere Unternehmen vielmehr eine gütliche Einigung auch in diesem Konflikt überaus nötig.

Die Entwicklung ist ein äußerst negatives Signal für die schwächelnde Weltkonjunktur und für die stark vom Export abhängige deutsche Wirtschaft. Sollten demnächst noch die auf Eis liegenden Autozölle hinzukommen, würde das den Welthandel regelrecht erschüttern und in besonderer Weise den deutschen Export belasten.

Wichtig ist, dass die EU geschlossen und entschlossen die europäischen Wirtschaftsinteressen schützt. Für die deutschen Ausfuhren rechnen wir für 2019 mit allenfalls einem minimalen Wachstum von knapp über Null. Das ist angesichts eines langjährigen Durchschnittswachstums von rund fünf Prozent schon eine herbe Enttäuschung.

Wenn sich in dem so wichtigen deutsch-amerikanischen Handel allerdings die Dinge noch weiter zuspitzen, werden unsere Unternehmen die wahre Flaute erst noch erleben. Die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen in den USA sind jetzt schon deutlich zurückgegangen."