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Brexit: "Seit langer Zeit ein erster Lichtblick"

Deal könnte Folgen für deutsche Unternehmen abfedern

(17.10.2019) Dass sich die Unterhändler der Europäischen Union und Großbritanniens nun doch noch auf einen Vertrag zum EU-Austritt der Briten geeinigt haben, bewertet Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), vorsichtig optimistisch.

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

Die jetzt erzielte Einigung in den Brexit-Verhandlungen ist nach Schweitzers Worten "seit langer Zeit ein erster Lichtblick". Das nun mühsam zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU ausgehandelte Abkommen könne die Folgen des Austritts für deutsche Unternehmen abfedern, so seine Hoffnung.

"Ein ungeregelter Brexit hingegen würde über Jahrzehnte gewachsene internationale Wertschöpfungs- und Lieferketten empfindlich stören", warnt der DIHK-Präsident. "Zölle und Zollabfertigungen würden von heute auf morgen notwendig. Hinzu käme das britische Abdriften bei EU-Regeln und Standards, wodurch neue Handelshemmnisse entstünden."

Allerdings sei der No-Deal-Brexit "erst vom Tisch, wenn die Parlamente auf britischer wie auf EU-Seite zugestimmt haben", erinnert Schweitzer. Zudem habe das lange Hin und Her bei den Brexit-Gesprächen die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Großbritannien in den vergangenen Jahren stark negativ beeinflusst.

"Für die deutschen Unternehmen hat bei allem aber der Schutz des EU-Binnenmarktes Priorität", so das Fazit des DIHK-Präsidenten.