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Wirtschaft und Menschenrechte

Webinar von DIHK und NAP-Helpdesk am 23. Oktober

(15.10.2019) Wissen Sie, welche Anforderungen der "Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte" (NAP) an Unternehmen stellt? Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) organisiert gemeinsam mit dem NAP-Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte ein Webinar zu Erwartungen und Maßnahmen.

Logos DIHK, NAP Helpdesk

Beim Thema "Wirtschaft und Menschenrechte" geht es nicht nur um die Ächtung von Kinder- und Zwangsarbeit, auch Standards wie die Einhaltung von Mindestlöhnen und Regelarbeitszeiten oder die Wahrung von Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit sind nicht in allen Produktionsländern selbstverständlich.

In ihrem 2016 verabschiedeten Aktionsplan formuliert die Bundesregierung Erwartungen an die unternehmerische Sorgfalt und Handlungsoptionen zur Umsetzung des NAP. Dabei werden in Kapitel III fünf Kernelemente der unternehmerischen Sorgfalt aufgeführt:

  • Unternehmen sollten in einer Grundsatzerklärung öffentlich zum Ausdruck bringen, dass sie ihrer Verantwortung zur Achtung der Menschenrechte nachkommen.
  • Eingerichtet werden sollte ein Verfahren, das potenziell nachteilige Auswirkungen unternehmerischen Handelns auf die Menschenrechte ermitteln, verhüten oder mindern kann.
  • Basierend auf den Ergebnissen einer solchen Analyse sollten geeignete Maßnahmen identifiziert und in die Geschäftstätigkeit integriert werden.
  • Unternehmen sollten Informationen bereithalten und gegebenenfalls extern kommunizieren, um darzulegen, dass sie die Auswirkungen ihres unternehmerischen Handelns auf die Menschenrechte kennen und diesen in geeigneter Weise begegnen.
  • Zudem sollten die Betriebe entweder selbst Beschwerdeverfahren einrichten oder sich aktiv an externen Verfahren beteiligen.

Der Umsetzungsstand dieser Anforderungen wird derzeit mithilfe eines umfassenden NAP-Monitoring überprüft.

Auch wenn der Aktionsplan aktuell keine rechtlichen Pflichten mit sich bringt, ist es ratsam, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen: Einerseits erwarten und honorieren Kunden, Geschäftspartner sowie Mitarbeiter ein Engagement für die Einhaltung von Menschenrechten. Zum anderen behält sich die Bundesregierung im NAP vor, weitergehende Schritte bis hin zu gesetzlichen Maßnahmen zu prüfen, wenn nicht genügend Unternehmen freiwillig mitmachen – die Diskussion hat bereits begonnen.

Wenn Sie am 23. Oktober von 10 bis 11 Uhr an dem Webinar "Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP): Anforderungen und aktuelle Entwicklungen" teilnehmen möchten, wenden Sie sich beim DIHK einfach an Daniela Seller oder an Cornelia Upmeier.