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Artikelaktionen

Thema der Woche

Daten, Fakten, Argumente zu einem aktuellen Thema der Woche hält der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hier im PDF-Format für Sie zum Download bereit.

Aktuelle Ausgaben

Hier finden Sie die Themen der Woche aus den vergangenen zwölf Monaten:

  • Nationale Weiterbildungsstrategie: Experiment mit offenem Ausgang (18.07.2019)
    Lebenslanges Lernen soll zunehmend selbstverständlich werden, darauf zielt die Mitte Juni verabschiedete Nationale Weiterbildungsstrategie ab. Sie könne allerdings nur einen Rahmen bilden und Impulse für regional unterschiedliche Herausforderungen setzen, stellt der DIHK klar, der sich als Strategiepartner intensiv an der Debatte beteiligt hat. In jedem Fall lebe Weiterbildung auch künftig vom individuellen Engagement der Betriebe und Erwerbstätigen vor Ort – und vom Einsatz der IHK-Organisation, etwa für die Stärkung der Höheren Berufsbildung und die Verbesserung der IHK-Weiterbildungsberatung.
  • CO2-Bepreisung: DIHK setzt zehn Prüfsteine für wirtschaftlich tragfähigen Klimaschutz (11.07.2019)
    Die derzeit intensiv diskutierte Bepreisung von CO2-Emissionen kann nach Einschätzung des DIHK als ergänzendes Instrument helfen, die deutschen und europäischen Reduktionsziele zu erreichen. Allerdings sollte dabei unter anderem bedacht werden, dass etliche Unternehmen aus Energiewirtschaft und Industrie mit dem EU-Emissionshandel bereits einer CO2-Bepreisung unterworfen sind, dass sektorspezifische Instrumente treffsicherer sein könnten, dass zusätzliche Kostenbelastungen vermieden werden sollten und dass die Betriebe Zeit zur Anpassung benötigen.
  • Strategische Agenda 2019-2024 – welcher Rahmen für die europäische Wirtschaft?  (04.07.2019)
    Wie kann sich die EU mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen in der neuen Legislaturperiode positionieren? Am 21. Juni hat der Europäische Rat seine Vision hierzu definiert. Diese "Strategische Agenda" setze auch den Gesamtrahmen für das Wirtschaften der deutschen Unternehmen für die neue Legislaturperiode, berichtet der DIHK. Er stellt besonders heraus, dass sich der Rat für selbstbewusstere, umfassendere und stärker koordinierte Industriepolitik ausspricht, Europa in einer Führungsrolle beim Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft sieht und die Förderung gleicher Wettbewerbsbedingungen im globalen Kontext für immer bedeutsamer hält.
  • Berufliche Bildung in MINT stärken (27.06.2019)
    Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft erfordert mehr technische Experten, das gilt ganz besonders für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Vor allem bei beruflich qualifizierten Fachkräften drohen große Engpässe. Damit sich das ändert, mahnt der DIHK, die Berufsorientierung an allen Schulformen zu stärken, Geschlechterklischees aufzubrechen und mehr junge Menschen für Ausbildung in MINT-Berufen zu gewinnen.
  • Neues Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Licht und Schatten (20.06.2019)
    Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz reagiert die Bundesregierung auf die zunehmenden Personalengpässe in den Unternehmen. Dass bei der Zuwanderung beruflich Qualifizierter aus Drittstaaten die Beschränkung auf einige Engpassberufe aufgehoben wird, bewertet der DIHK als grundsätzlich gut für die Betriebe. Gleiches gilt für die Möglichkeit, zur Arbeitsplatzsuche nach Deutschland kommen zu können, allerdings bestünden hier hohe Hürden. Damit die neuen Möglichkeiten insgesamt genutzt werden könnten, seien zudem Begleitmaßnahmen im In- und Ausland sinnvoll.
  • Messung der Luftqualität: Wenn Mikrogramm über Fahrverbote entscheiden (13.06.2019)
    In Oldenburg könnte in den Bemühungen gegen Dieselfahrverbote ein Durchbruch gelingen: An einer wichtigen Hauptstraße wird nun mit einem "Passivsammler" die Messung der Luftqualität nahe der Wohnbebauung überprüft. Dort werden deutlich niedrigere Werte erwartet als bei den Messungen am Straßenrand. Nach Ansicht des DIHK wäre anderen Landesregierungen zu raten, diesem Beispiel zu folgen. Die beste Lösung, um Fahrverbote zu vermeiden, seien aber Investitionen in nachhaltige Mobilität.
  • Konjunktur unter Druck (06.06.2019)
    Die Weltwirtschaft wächst nur langsam, und im globalen Handel werden immer mehr Hürden aufgebaut. Für die exportorientierten deutschen Unternehmen wird das zunehmend spürbar. Nach Auffassung des DIHK ist es wichtig, jetzt die Welthandelsorganisation WTO zu modernisieren und zu stärken und gleichzeitig neue, ehrgeizige EU-Handelsabkommen abzuschließen. Nicht zuletzt sollte aber auch der Standort Deutschland so gestaltet werden, dass die Betriebe mit wirtschaftspolitischem Rückenwind die internationalen Herausforderungen angehen können.
  • Richtige Prioritäten für Europas Zukunft setzen (31.05.2019)
    Europa hat gewählt. Die nun anstehenden Verhandlungen über die Nachfolge des scheidenden EU-Kommissionspräsidenten werden von der Wirtschaft mit Interesse verfolgt. Der DIHK skizziert, welche Aufgaben hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf das neue Europäische Parlament und die Kommissionsspitze warten. Es gelte, Bewährtes zu erhalten, offene Punkte zu vollenden – aber auch, Neues zu wagen.
  • Welche Handelsagenda für Europa? (23.05.2019)
    Wenige Tage vor der Europawahl benennt der DIHK die aus Sicht der Wirtschaft wichtigsten Anforderungen an eine künftige EU-Handelspolitik. Insbesondere spricht er sich für eine Reform der Welthandelsorganisation WTO, den Abschluss tragfähiger Vereinbarungen mit Großbritannien, weitere EU-Freihandelsabkommen sowie die Unterstützung vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Umsetzung der Regelwerke aus.
  • Europäische Klimaschutz-Strategie: Schärfere Ziele helfen nicht weiter (16.05.2019)
    Der Vorschlag der EU-Kommission, als neues Klimaziel für das Jahr 2050 "Treibhausgasneutralität" zu vereinbaren, wird in Brüssel lebhaft diskutiert. Der DIHK gibt zu bedenken, dass bereits die bestehenden Ziele ambitioniert sind und dass letztlich nur internationale Anstrengungen den Klimawandel wirksam begrenzen können. Er verweist aber auch auf die neuen Chancen, die der Export innovativer und effizienter Produkte, Technologien und Dienstleistungen für deutsche Unternehmen birgt.
  • Gemeinsames Wirtschaften als Motor der Europäischen Integration (09.05.2019)
    Am 9. Mai kommen die Staats- und Regierungschefs der EU im rumänischen Sibiu zusammen, um den Erneuerungsprozess der Europäischen Union mit einer Selbstverpflichtung abzuschließen. Der DIHK möchte sicherstellen, dass die Stimme der Unternehmen in den Zukunftsszenarien für die EU Berücksichtigung findet. Denn eine Abkehr von offenen Grenzen für Waren, Kapital, Dienstleistungen und Personen käme die Wirtschaft teuer zu stehen.
  • Die Vollendung des europäischen Binnenmarkts – eine Daueraufgabe (02.05.2019)
    Ein einheitlicher Markt, der den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen gewährleistet: Die EU-Kommission soll nun einen Aktionsplan zur Verwirklichung dieser Vision erarbeiten. Nach Auffassung des DIHK kommt es darauf an, Bürokratie und Behinderungen im Binnenmarkt abzubauen, Informationen, Ansprechpartner und Online-Verwaltungsverfahren zur Verfügung zu stellen, neue Regeln unternehmensfreundlich zu gestalten sowie bestehende einheitlich und konsequent anzuwenden.
  • Betriebliche Auslandserfahrung in der Berufsbildung fördern  (25.04.2019)
    Die Unternehmen hierzulande brauchen international erfahrene Mitarbeiter und Nachwuchskräfte. Seine Zielmarke für Auslandserfahrung in der Beruflichen Bildung – bis 2020 soll die Mobilitätsquote zehn Prozent betragen – wird Deutschland aber voraussichtlich verfehlen, zumal der Brexit die Lage zu verschärfen droht. Der DIHK mahnt deshalb, die Berufliche Bildung im EU-Bildungsprogramm ERASMUS+ zu stärken, die Rahmenbedingungen für Ausbildungsbetriebe zu verbessern und die Beratung ausbauen.
  • EU-Wahl 2019 – Mehr Mut zu Europa (18.04.2019)
    Mit der Europawahl im Mai stehen weitreichende Veränderungen des Europäischen Parlaments bevor. Umfragen legen nahe, dass europakritische Parteien auf Stimmengewinne hoffen können. Der DIHK verweist auf die großen Errungenschaften der EU und auf ihre herausragende Bedeutung für die hiesigen Unternehmen, für Wohlstand und Arbeitsplätze. Mit seiner Kampagne #GemeinsamEuropaGestalten wirbt er für ein europäisches Engagement der deutschen Wirtschaft sowie für eine handlungs- und zukunftsfähige EU – auch über die Wahl hinaus.
  • 25 Jahre Welthandelsregeln – Zukunft ungewiss? (11.04.2019)
    Die Welthandelsorganisation WTO ist für die hoch internationalisierte deutsche Wirtschaft von enormer Bedeutung. Ein Vierteljahrhundert nach Abschluss des Marrakesch-Abkommens droht jedoch die Erosion, nicht zuletzt durch die Blockadehaltung der USA bei der Neubesetzung wichtiger Stellen im Berufungsgremium. Der DIHK appelliert deshalb an die EU und die Bundesregierung, alles daranzusetzen, die Streitbeilegung zu erhalten, die Welthandelsregeln zu modernisieren und die Einbindung des Mittelstands in globale Wertschöpfungsketten zu erleichtern.
  • Bremsen lösen für Infrastrukturausbau und Gewerbeansiedlungen (04.04.2019)
    Die Realisierung von Großprojekten dauert in Deutschland viel zu lange. Um Gewerbeansiedlungen und den Ausbau von Verkehrsinfrastruktur, Stromnetzen oder der Digitalisierung voranzubringen, müssten die Planungs- und Genehmigungsverfahren hierzulande deutlich beschleunigt werden. Hierfür schlägt der DIHK unter anderem die Zusammenlegung von Planungsstufen, die Schaffung eindeutiger Standards oder die Verkürzung von Gerichtsverfahren vor.
  • Drei Jahre IHK-Aktionsprogramm zur Integration von Geflüchteten (28.03.2019)
    Unter dem Motto "Ankommen in Deutschland – Gemeinsam unterstützen wir Integration" greifen die 79 deutschen IHKs seit 2016 Betrieben bei der Ausbildung und Beschäftigung geflüchteter Menschen unter die Arme. Wie eine aktuelle Zwischenbilanz zeigt, ist der Beratungsbedarf weiterhin groß. Zudem wünschen sich IHKs und Unternehmen mehr politischen Rückenwind – etwa bei der verlässlichen Umsetzung der "3+2"-Regelung zur Ausbildungsduldung.
  • Fachkräfteengpässe – trotz schwächerer Konjunktur  (21.03.2019)
    Während sich die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen eintrüben, haben dem aktuellen DIHK-Arbeitsmarktreport zufolge Fachkräfteengpässe nochmals leicht zugenommen. Um gegenzusteuern, schlägt der DIHK vor, die Berufliche Bildung zu stärken, die Menschen auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten und die Zuwanderung – auch aus Nicht-EU-Ländern – zu erleichtern.
  • Industriestrategie 2030: Turbo oder Bremse?  (14.03.2019)
    Mit seinem kürzlich veröffentlichten Beitrag zu einer Nationalen Industriestrategie hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur rechten Zeit eine wichtige Debatte entfacht. Für den DIHK ist klar: Ansatzpunkte für eine lösungsorientierte Industriepolitik liegen in besseren Standortfaktoren und in der Sicherung fairen Wettbewerbs – nicht aber in staatlicher Definition förderwürdiger industrieller Schlüsselbereiche.
  • Dringender Vereinfachungsbedarf bei der Grundsteuer (07.03.2019)
    Mit Blick auf die vom Bundesverfassungsgericht angeordnete Grundsteuerreform haben sich Bund und Länder mittlerweile auf Eckpunkte verständigt. Der aktuelle Zwischenstand lässt nach Einschätzung des DIHK allerdings einen erheblichen zusätzlichen Bürokratieaufwand befürchten – bei den Steuerpflichtigen ebenso wie in der Finanzverwaltung.
  • Die Entwicklung innovativer Medizinprodukte wird schwieriger (28.02.2019)
    Zwei neue EU-Verordnungen sehen für Medizinprodukte Regulierungen vor, die zusätzliche Bürokratie bewirken und vor allem kleineren Anbietern den Marktzugang erschweren. Eine aktuelle Umfrage lässt befürchten, dass die Innovationskraft der Branche leiden könnte. Der DIHK mahnt deshalb auch im Interesse der Patientenversorgung praktikablere Übergangsphasen, einen Bestandsschutz für bewährte Altprodukte und Sonderregelungen für Nischenprodukte an. Die Betriebe benötigten Freiheiten, gleichzeitig aber auch Rechtssicherheit.
  • Europäischer Strombinnenmarkt: Netzausbau dringlicher denn je (21.02.2019)
    Mit ihrem Ende 2018 verabschiedeten Gesetzespaket "Saubere Energie für alle Europäer" kommt die EU dem Ziel eines europäischen Strombinnenmarktes näher. Der DIHK sieht im Abbau der Hemmnisse für einen freien Handel mit Elektrizität eine große Chance und bewertet die strengen Anforderungen an "Kapazitätsmärkte" als richtig. Er warnt aber, dass der grenzüberschreitende Stromhandel ohne einen deutlich beschleunigten Netzausbau nicht gelingen kann.
  • Planungsbeschleunigung: Wann platzt der Knoten beim Infrastrukturausbau? (14.02.2019)
    Eine moderne, leistungsfähige Infrastruktur ist ein überragend wichtiger Standortfaktor, doch in Deutschland kommen wichtige Projekte oft nicht vom Fleck. Aktuelle Gesetzesnovellen sollen das Planen erleichtern und bieten gute Ansätze. Der DIHK bezweifelt jedoch, dass sie ausreichen, und fordert vom Gesetzgeber den Mut, bisherige Verfahren infrage zu stellen und eingeschliffene Wege zu verlassen.
  • Von Grenzwerten und Messungen: Misst Deutschland die Luft zu streng? (07.02.2019)
    Über die Frage, ob eine Stadt Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge aussprechen muss, entscheidet die vor Ort ermittelte Schadstoffbelastung. Diese wiederum hängt auch davon ab, wo genau die Messstationen positioniert sind; ihre Höhe hat beispielsweise einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis. Der DIHK fordert deshalb eine kritische Betrachtung von Messorten und -werten. Gleichzeitig müssten allerdings die Bemühungen um alternative Antriebe, ÖPNV oder Verkehrsfluss fortgeführt werden.
  • Unternehmensnachfolge wird zunehmend zum Problem (31.01.2019)
    Der Seniorchef möchte in Ruhestand gehen, findet aber keinen geeigneten Nachfolger: Dieses Szenario betreffe immer mehr mittelständische Unternehmen, warnt der DIHK. Zu den Ursachen zählt er neben der demografischen Entwicklung und einem ohnehin schwierigen Umfeld auch die politischen Rahmenbedingungen. Dringend erforderlich sei insbesondere, die Unsicherheit bei der Anwendung des neuen Erbschaftsteuerrechts zu beseitigen und die überbordende Bürokratie abzubauen.
  • EU-Japan-Handelspakt: Neue Chancen (24.01.2019)
    Am 1. Februar wird das Freihandelsabkommen der EU mit Japan für die Unternehmen anwendbar. Der DIHK bewertet es als starkes Zeichen für regelbasierten Handel und fairen Wettbewerb. Vor dem Hintergrund zunehmenden Protektionismus wirbt er dafür, die ambitionierte europäische Handelspolitik fortzusetzen und den Mittelstand bei der Umsetzung zu unterstützen. Es gelte, wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die hiesige Wirtschaft weiterhin international erfolgreich sein könne.
  • Neuer Élysée-Vertrag: Impulse für den deutsch-französischen Motor (17.01.2019)
    Am 22. Januar werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron eine Neuauflage des Élysée-Vertrages unterzeichnen und damit die deutsch-französische Freundschaft erneuern. Der DIHK zeigt sich erfreut darüber, dass der neue Vertrag explizit die Kooperation in der Berufsbildung stärkt und verankert. Wichtig sei auch, dass beide Länder in der Energiepolitik an einem Strang zögen und sich bei Künstlicher Intelligenz und Sprunginnovationen als Vorreiter in Europa positionierten.
  • 2019: Jahr der Fahrverbote oder der sauberen Luft? (10.01.2019)
    Obwohl die zahlreichen von Automobilindustrie und Bundesregierung angekündigten Maßnahmen bisher kaum Gelegenheit hatten, zu wirken, hat sich die Luftqualität in vielen deutschen Städten schon jetzt verbessert. Dennoch drohen vielerorts empfindliche Fahrverbote. Der DIHK verweist auf die drastischen Folgen für die Wirtschaft und mahnt, Nachrüstungen, Elektromobilität und nachhaltige Verkehrskonzepte zeitnah umzusetzen.
  • Risiko Generationswechsel – Ausführungsregelungen der Erbschaftsteuer fehlen immer noch (20.12.2018)
    Eine Firmenübergabe innerhalb der Familie bedeutet nach wie vor eine große Herausforderung, denn ihre steuerliche Behandlung ist auch über zwei Jahre nach Inkrafttreten des neuen Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes noch nicht klar. Dessen positive Aspekte drohten zu verpuffen, warnt der DIHK. Neben steuerlichen Entlastungen für die Unternehmen mahnt er dringend Ausführungsregelungen der Finanzverwaltung an, die endlich Rechtssicherheit schaffen sollen.
  • Innovationen: Hoch springen, um ganz vorne zu landen (13.12.2018)
    Die deutsche Wirtschaft ist zwar Weltklasse darin, bestehende Produkte immer weiter zu verbessern, hat aber Nachholbedarf beim Hervorbringen und Verbreiten von disruptiven Innovationen. Die neue Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen soll dies ändern. Nach Einschätzung des DIHK kann das auch gelingen – vorausgesetzt, die Einrichtung agiert marktnah und bürokratiearm. Zudem sollte aus Effizienzgründen eine Aufgabenteilung mit dem Europäischen Innovationsrat sichergestellt werden.
  • Eingriffe in Vertragsfreiheit vermeiden: Keine Sonderregeln für Lebensmittelsektor (06.12.2018)
    Mit der Richtlinie über unfaire Handelspraktiken hat die EU-Kommission eine sehr formalisierte Regulierung auf den Weg gebracht, und das Europäische Parlament möchte sie sogar noch ausweiten. Der DIHK hält die geplanten Eingriffe in die Vertragsfreiheit für unnötig und fürchtet um die Zukunft von Einkaufskooperationen. Im laufenden Trilog-Verfahren hofft er zumindest auf ein ausgewogenes und praxisnäheres Ergebnis. Am besten wäre es aus Sicht der Unternehmen jedoch, ganz auf die Richtlinie zu verzichten.
  • Gemeinsam in Stadt und Land Flächen besser nutzen (29.11.2018)
    Bezahlbare Wohn- oder Gewerbeimmobilien sind in vielen Städten kaum mehr zu finden; gleichzeitig gibt es in den umliegenden Dörfern mancherorts noch freie Flächen. Für eine nachhaltige Boden- und Flächenpolitik sind kreative Lösungen gefragt. Von Stadt-Umland-Kooperationen bis hin zu "gestapelten Gewerbeflächen" reicht die Palette der Möglichkeiten, die der DIHK aufzeigt. Zudem mahnt er, bei der für das Flächensparziel relevanten Statistik nur die echten Bau- und Verkehrsflächen zu berücksichtigen.
  • Stimmung bei europäischen Unternehmen trübt sich ein (22.11.2018)
    Eurochambres, der Dachverband der europäischen Industrie- und Handelskammern, hat seine Konjunkturumfrage 2019 vorgelegt. Sie basiert auf den Antworten von rund 45.000 Unternehmen aus mehr als 20 Ländern – und deren Erwartungen an die Geschäftsentwicklung sinken. Einer der Gründe ist das zunehmend schwierige Exportgeschäft. Der DIHK nennt die Stellschrauben, an denen jetzt gedreht werden muss, um die Prosperität in Europa zu sichern.
  • Künstliche Intelligenz: Think big and fast (15.11.2018)
    Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zur Schlüsseltechnologie. Damit die Unternehmen hierzulande die enormen Potenziale von "Smart Data" nutzen können, müssen jedoch die Rahmenbedingungen verbessert werden. Der DIHK wirbt dafür, ein technologieaffines und experimentierfreundliches Umfeld zu schaffen. Zudem gelte es, Rechtssicherheit zu gewährleisten, eine zukunftsfeste Basisinfrastruktur sicherzustellen und für einen nachhaltigen Kompetenzaufbau zu sorgen.
  • Iran-Sanktionen der USA gehen in die nächste Runde (08.11.2018)
    Mit der Wiedereinsetzung ihrer Sanktionen gegen den Iran – insbesondere mit den jüngsten Maßnahmen, die den Öl- und Gas- sowie den Finanz- und Logistiksektor treffen – bezwecken die USA die wirtschaftliche Isolierung der islamischen Republik. Der DIHK sieht das europäische und das deutsche Iran-Geschäft gefährdet und hofft auf das von der EU geplante Modell, über Zweckgesellschaften einen Tauschhandel abzuwickeln.
  • Politischen Rückenwind für die deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen nutzen (01.11.2018)
    Zur Schaffung wirtschaftlicher Perspektiven für die junge Bevölkerung Afrikas stellt die Bundesregierung seit der deutschen G20-Präsidentschaft im Jahr 2017 neue Weichen für die Zusammenarbeit. Der DIHK hält den auch im Koalitionsvertrag festgehaltenen Ansatz für richtig, stärker auf unternehmerisches Engagement und weniger auf die klassische Entwicklungszusammenarbeit zu setzen, und er plädiert für eine konsequente Umsetzung der "Compact with Africa"-Initiative.
  • Ergebnisse der Steuerschätzung – Nochmalige Zunahme der Einnahmen von hohem Niveau aus (25.10.2018)
    Der finanzielle Spielraum des Staates für Steuersenkungen verbessert sich erneut deutlich: Nahm der Fiskus 2017 noch knapp 735 Milliarden Euro an Steuergeldern ein, dürfte er im Jahr 2023 bereits 941 Milliarden Euro zur Verfügung haben. Damit die Steuerquellen auch mittel- und langfristig noch sprudeln können, muss es nach Ansicht des DIHK jedoch Reformen geben. Als ersten Schritt empfiehlt er die Abschaffung des Solidaritätszuschlages für alle.
  • Anzeigepflicht von Steuergestaltungen – Deutschland als Musterknabe auf Kosten seiner Unternehmen? (18.10.2018)
    Mit ihrer neuen Richtlinie zur Anzeigepflicht von grenzüberschreitenden Steuergestaltungen bürdet die EU vielen Unternehmen hierzulande enorme bürokratische Lasten auf. Einige Bundesländer wollen die Meldepflichten sogar noch ausweiten – obwohl die ohnehin unterbesetzten Finanzverwaltungen diese Daten gar nicht nutzbringend auswerten könnten. Der DIHK mahnt deshalb, nicht einer Kultur des Misstrauens Vorschub zu leisten, sondern vielmehr die kooperative Zusammenarbeit zu stärken.
  • Die Chancen des europäischen Strommarktes für die Energiewende nutzen (11.10.2018)
    Die Verhandlungen zwischen den europäischen Gesetzgebern über einen EU-Binnenmarkt für Strom befinden sich in der heißen Phase. Der DIHK mahnt, Renationalisierungstendenzen entgegenzuwirken und Kapazitätsmechanismen nur als Ultima Ratio einzusetzen. Bei der Festlegung der Regeln für den Strommarkt des nächsten Jahrzehntes müsse es darum gehen, eine wirtschaftlich effiziente Energiewende zu fördern und sie nicht auszubremsen.
  • Höhere Berufsbildung zahlt sich aus (04.10.2018)
    Von Höherer Berufsbildung – also der erfolgreichen Aufstiegsfortbildung zum Meister, Fachwirt oder auch Bilanzbuchhalter – profitieren sowohl Unternehmen als auch die Absolventen selbst, wie die aktuelle DIHK-Erfolgsstudie Weiterbildung eindrücklich belegt. Luft nach oben sieht der DIHK aber bei der Optimierung des sogenannten Aufstiegs-BAföG sowie bei der Förderung von Bekanntheitsgrad und Image der Höheren Berufsbildung.
  • Strompreise verdreifacht – und werden doch unterschätzt (27.09.2018)
    Die Strompreise für einen mittelständischen Industriebetrieb in Deutschland haben sich innerhalb von nur 18 Jahren fast verdreifacht. Während bislang vor allem die EEG-Umlage die Kostensteigerung verursachte, treiben nun drastisch verteuerte CO2-Zertifikate die Preisrallye weiter an. Ein Ende ist, auch aufgrund des deutschen Kernenergie-Ausstiegs Ende 2022, nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund fordert der DIHK die Bundesregierung zum Handeln auf – denn die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Wirtschaft steht auf dem Spiel.
  • Der Netzausbau ist die Achillesferse der Energiewende (20.09.2018)
    Während Windkraft und Photovoltaik in Deutschland expandieren, stockt der Ausbau der Stromtrassen. Richten soll es jetzt der "Aktionsplan Netze", der unter anderem die bessere Auslastung bestehender Trassen vorsieht. Auf die zentrale Herausforderung – die Akzeptanz vor Ort – bietet der Aktionsplan aber keine Antwort. Damit die Energiewende gelingen kann, fordert der DIHK deshalb eine klare politische Unterstützung des Netzausbaus ein.
  • Berufsorientierung in der Schule lässt zu wünschen übrig (13.09.2018)
    Angebote zur Berufsorientierung an weiterführenden Schulen zielen aus Elternsicht vor allem Richtung Hochschule. Das belegt eine neue Studie des Meinungsforschungsinstituts Civey. Der DIHK, der die Untersuchung beauftragt hatte, verweist auf die guten Karrierechancen, Verdienstmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven, die Berufliche Bildung bietet. Er plädiert dafür, Jugendliche möglichst früh praktische Erfahrungen sammeln zu lassen. Die Verzahnung von Schule und Betrieb dürfe nicht erst in der Ausbildung beginnen.
  • Plattform für Behördenkontakte kann Wirtschaft von Bürokratie entlasten (06.09.2018)
    Bis 2022 sollen Bund, Länder und Kommunen ihre bislang isolierten Online-Verwaltungsdienste in einer Digitalisierungsplattform zusammenführen und den Unternehmen über ein Servicekonto Zugriff auf sämtliche Angebote eröffnen. Der DIHK sieht darin erhebliches Potenzial für Bürokratieabbau, mahnt aber auch, den Aufwand für die Wirtschaft möglichst gering zu halten. Die größte Entlastungswirkung ergebe sich ohnehin aus einer Digitalisierung der dahinterliegenden Verwaltungsprozesse und Verfahren.
  • Daten- und Informationssicherheit: So entsteht mehr Vertrauen (30.08.2018)
    In den Unternehmen sind zahlreiche IT-Anwendungen im Einsatz, die zunehmend untereinander vernetzt sind – und das nicht nur innerhalb des Betriebes. Diese Entwicklung bietet Chancen, birgt aber auch ganz neue Bedrohungen. Was ist zu tun, damit die Daten- und Informationssicherheit nicht zum Hemmschuh der Digitalisierung und damit der künftigen Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wird? Der DIHK hat Eckpunkte für eine Gesamtstrategie entwickelt.
  • Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung: Viele Aufträge, ehrgeiziger Zeitplan (23.08.2018)
    Bis zum Jahresende soll die im Juni eingesetzte "Kohlekommission" einen Ausstiegspfad aus der Kohleverstromung erarbeiten, Perspektiven für die Begleitung des Strukturwandels aufzeigen und Vorschläge zum Erreichen der Klimaschutzziele 2020 und 2030 unterbreiten. Der DIHK bewertet sowohl den Arbeitsauftrag als auch den Zeitplan als sehr ambitioniert und fordert, Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Strompreise in der Debatte gleichermaßen zu berücksichtigen.
  • E-Privacy-Verordnung – gut gemeint ist nicht gut gemacht (16.08.2018)
    Nachdem bereits die neue Datenschutz-Grundverordnung bei deutschen Unternehmen für große Verunsicherung gesorgt hat, plant die EU nun weitere Regeln zum Datenschutz: die E-Privacy-Verordnung, die erheblichen Einfluss darauf haben wird, wie Online‐Dienste künftig angeboten werden dürfen. Der DIHK bewertet den Entwurf der EU-Kommission als zu weitgehend, die bereits erfolgten Nachbesserungen der Mitgliedstaaten reichen aus seiner Sicht nicht aus.
  • Kunststoff: Weltweite Kreislaufwirtschaft sticht punktuelle Produktverbote (09.08.2018)
    Um etwas gegen die Plastikverschmutzung der Weltmeere zu unternehmen, hat die EU-Kommission im Mai einen Richtlinienvorschlag vorgelegt, der Sensibilisierungsmaßnahmen und Vorgaben zur Verbrauchsminderung vorsieht. Den Schwerpunkt bilden jedoch selektive Produktverbote. Letztere hält der DIHK für nicht zielführend. Er rät, Drittstaaten beim Recycling von Plastikabfällen zu unterstützen, Produktinnovationen zu fördern, geltendes Recht konsequenter anzuwenden und – wie bereits im Kommissionsvorschlag vorgesehen – Verbraucher stärker zu sensibilisieren.
  • US-Autozölle: Handelspolitische Kehrtwende? (02.08.2018)
    Die USA drohen mit Importzöllen auf Autos und Autoteile und führen als Argument eine angebliche Gefährdung der nationalen Sicherheit an. Würden Einfuhren generell zum Sicherheitsrisiko erklärt, warnt der DIHK, könnten andere WTO-Mitglieder ebenfalls beliebig Handelsschranken errichten. Zudem profitiere die US-Wirtschaft von den Investitionen deutscher Automobilfirmen und -zulieferer. Aus Sicht der Wirtschaft sei es wichtig, dass die EU geschlossen, entschlossen und WTO-konform agiere.
  • Umsatzsteuerbetrug auf Online-Marktplätzen – Gesetzentwurf muss nachgebessert werden! (26.07.2018)
    Im boomenden Handel über Internetplattformen versäumt vor allem mancher ausländische Anbieter, die Mehrwertsteuer abzuführen. Deshalb will die Bundesregierung ab 2019 die Marktplatzbetreiber verpflichten, von den Händlern Bescheinigungen des Finanzamts einzufordern. Der DIHK findet ein konsequentes Vorgehen gegen Umsatzsteuerbetrug richtig, er kritisiert allerdings, dass das geplante Gesetz auch inländische Anbieter einbezieht. Zudem sei die Umsetzungsfrist mit voraussichtlich zwei Wochen viel zu kurz.

Redaktion

Nathalie Nied
Nathalie Nied
T +49 30 20308 - 1618
F +49 30 20308 - 51618
 

Infrastrukturprojekte

Illu Infrastrukturprojekte TdW 14.02.2019Zum TdW vom 14. Februar 2019, "Planungs­be­schleu­nigung: Wann platzt der Knoten beim Infra­struk­tur­ausbau?", finden Sie Grafiken, die Verzögerungsgründe und Gegenmaßnahmen illustrieren, unter dihk.imageplant.de.

Europäische Konjunkturumfrage

Key Visual Konjunkturumfrage Eurochambres EES 2018 Das TdW vom 22. November 2018, "Stimmung bei europäischen Unternehmen trübt sich ein", bezieht sich auf die aktuelle European Economic Survey von Eurochambres. Eine Grafik mit den wichtigsten Ergebnissen können Sie per Doppelklick auf das Bild oben oder hier aufrufen.

Video EEG-Umlage

Video zum TdW EEGWas ist eigentlich die EEG-Umlage? Wie sich der Strompreis zusammensetzt, erklärt zum TdW vom 27. September 2018, "Strompreise verdreifacht – und werden doch unterschätzt", DIHK-Experte Sebastian Bolay im Video.
dihk.imageplant.de

Video Netzausbau

Video zum TdW NetzausbauPassend zum TdW vom 20. September 2018, "Der Netzausbau ist die Achillesferse der Energiewende", erläutert DIHK-Energieexperte Jakob Flechtner, wieso Deutschland eigentlich so viele neue Stromtrassen braucht.
dihk.imageplant.de

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