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14.12.2018

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DIHK: Im Gesetz Bedarfe der Betriebe besser berücksichtigen

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Duale Ausbildung gewinnt wieder an Beliebtheit

Schweitzer: Zukunftschancen und sichtbare Erfolge überzeugen

(11.10.2018) Obwohl die Zahl der Schulabgänger gesunken ist, verzeichnen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im laufenden Jahr 5.000 neue Ausbildungsverträge mehr als 2017. Über dieses Plus von 1,7 Prozent freut sich Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

2018 hätten sich mehr als 305.000 Jugendliche für eine duale Ausbildung in einem IHK-Betrieb entschieden, berichtete Schweitzer der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Die Freude am sichtbaren Erfolg der eigenen Arbeit und die guten Zukunftschancen in den Unternehmen sind überzeugend."

Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung sei "nahezu eine Jobgarantie, denn insgesamt können derzeit nach DIHK-Schätzung rund 1,6 Millionen Stellen in den Unternehmen längerfristig nicht besetzt werden". Darüber hinaus böten insbesondere die Abschlüsse der Höheren Berufsbildung, also Meister oder Fachwirte, gute Verdienstmöglichkeiten, und sie schützten "noch besser vor Arbeitslosigkeit als ein Studium".

Der DIHK-Präsident verwies auf die attraktiven Zusatzangebote, die leistungsstarken Jugendlichen geboten würden – etwa Auslandsaufenthalte oder Zusatzqualifikationen. "Darüber hinaus geben rund 80 Prozent der Unternehmen auch leistungsschwächeren Jugendlichen Ausbildungschancen und unterstützen sie ganz konkret in der Ausbildung, etwa durch Nachhilfe oder Mentoring-Programme."

Insgesamt investiere die deutsche Wirtschaft jedes Jahr rund 23 Milliarden Euro in die Ausbildung ihrer künftigen Fachkräfte, betonte Schweitzer. Dieses finanzielle wie persönliche Engagement sei beachtlich. "Wir dürfen jedoch nicht nachlassen, mit Vorurteilen in den Köpfen vieler Schüler und Eltern aufzuräumen, und müssen die Berufliche Bildung immer wieder als interessante Alternative zum Studium herausstellen."