Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • Schrift:
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo Bereichspictogramm

Artikelaktionen

Gebäudeenergiegesetz

Am 23. Januar 2017 haben Wirtschafts- und Umweltministerium den seit Langem erwarteten Entwurf für ein Gebäudeenergiegesetz vorgelegt, das die bisherigen Regelwerke Energieeinsparverordnung und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammenführen soll.

Im Kern legt das Gesetz einen Standard für Niedrigstenergiegebäude fest, der zunächst nur bei Nichtwohngebäuden der öffentlichen Hand Anwendung finden soll.

Eine Stellungnahme zum Referentenentwurf hat der DIHK am 1. Februar 2017 veröffentlicht. Darin lobt er die geplante Zusammenführung der beiden Gesetze, die Beibehaltung der Eckpfeiler Freiwilligkeit, Technologieoffenheit und Wirtschaftlichkeitsgebot sowie den Verzicht auf weitere Verschärfungen in Bezug auf Bestandsgebäude.

Kritisch bewertet er dagegen die Realisierbarkeit und die Wirtschaftlichkeit des künftigen Standards sowie die verpasste Gelegenheit, das Energieeinsparrecht zu verschlanken.

In seinem Papier plädiert der DIHK dafür,

  • neue energetische Anforderungen an Gebäudehülle und Primärenergiebedarf konsequent an das Wirtschaftlichkeitsgebot zu binden,
  • das System der Anforderungsgrößen auf den Primärenergiebedarf zu fokussieren,
  • die Technologieoffenheit bei Erfüllungsoptionen weiter zu stärken,
  • die Erlaubnis für Anschluss- und Benutzungszwänge für Fernwärme zu streichen und
  • Planungssicherheit bei den Primärenergiefaktoren zu schaffen.

Hier finden Sie die Eingabe des DIHK vom 1. Februar 2017 mit einer detaillierten Bewertung des Referentenentwurfs:

DIHK-Stellungnahme zum Gebäudeenergiegesetz (PDF, 534.8 kB)