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23.11.2017

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Energieeffizienz-Netzwerke mit neuem Partner

Die innogy SE verspricht Fachreferenten und Unterstützung

(13.09.2017) Die "Energieeffizienz-Netzwerke" haben einen neuen starken Partner: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Mitbegründer der bundesweiten Initiative, und der Energiedienstleister innogy SE vereinbarten am gestrigen Dienstag ein gemeinsames Engagement.

Initiative Energieeffizienznetzwerke

"Wir freuen uns, mit innogy einen weiteren Partner und ausgewiesenen Energieeffizienz-Spezialisten an unserer Seite zu haben", sagte Hermann Hüwels, DIHK-Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie, bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung in Essen, und er lobte die Effizienznetzwerke als eine gute Möglichkeit für Unternehmen, "über den Erfahrungsaustausch und die fachliche Begleitung individuelle Effizienzlösungen zu entwickeln und umzusetzen".

Im Zuge der jetzt beschlossenen Zusammenarbeit bietet innogy den regionalen Industrie- und Handelskammern (IHKs) an, sie in der Netzwerkarbeit zu unterstützen. Die IHKs übernehmen bereits heute bei vielen Effizienz-Netzwerken die Rolle des Initiators oder moderierende und organisatorische Funktionen.

Innogy wird unter anderem für die Veranstaltungen qualifizierte Fachreferenten stellen und Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Energieeffizienz-Maßnahmen unterstützen. Jörn-Erik Mantz von B2B Energy Service der innogy stellte Netzwerk-Teilnehmern ein "breites Spektrum an Fachkompetenz" in Aussicht: "Als Energiedienstleister verfügen wir über fundierte Praxiserfahrung zum Beispiel aus der Einführung von Energiemanagement-Systemen oder Energie-Audits in vielen Unternehmen. Wir wissen, wie man Effizienzpotenziale heben und Energiekosten senken kann." Und nicht zuletzt bringt die RWE-Tochter umfangreiches Know-how aus der Betreuung eigener Effizienz-Netzwerke in die Kooperation ein.

Voraussetzung für die Gründung eines Energieeffizienz-Netzwerks ist die Bereitschaft von mindestens fünf Unternehmen aus einer Region oder Branche, sich regelmäßig zu einem systematischen Erfahrungsaustausch zusammenzufinden. Vorrangig geht es darum, den Mitgliedern praxisrelevantes Wissen über die vielfältigen Möglichkeiten zu vermitteln, Energie effizienter und kostensparend einzusetzen.

Übergeordnetes Ziel der Gemeinschaftskampagne von Bundesregierung und Wirtschaft ist die Initiierung und Durchführung von rund 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken bis Ende 2020. Die Regierung geht auf Basis bisheriger Erfahrungen mit bestehenden oder bereits abgeschlossenen Netzwerken davon aus, dass so Einsparungen von bis zu fünf Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 erzielt werden können.

Mehr Einzelheiten und einen Überblick über die bereits gegründeten Energieeffizienz-Netzwerke gibt es unter www.effizienznetzwerke.org.