Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • Schrift:
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo Bereichspictogramm

Artikelaktionen

Korea: Business Confidence Survey 2017

Europäische Unternehmen in Korea blicken optimistisch in die Zukunft, fordern aber Reformen für ein klares und faires Geschäftsumfeld. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, an der die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) Korea maßgeblich mitgewirkt hat.

Korea Business Confidence Survey 2017

Für den gemeinsamen "Business Confidence Survey 2017" haben zwölf europäische Handelskammern in Korea die Antworten von mehr als 100 vor Ort aktiven Unternehmen aus Europa ausgewertet.

Bei rund einem Drittel der Umfrageteilnehmer handelt es sich um deutsche Betriebe. Hiervon engagieren sich 77 Prozent bereits seit über zehn Jahren auf dem koreanischen Markt; 54 Prozent erwirtschaften dort einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro. 46 Prozent möchten ihre Geschäfte in dem ostasiatischen Land weiter ausbauen.

Die Wachstumsaussichten für ihre Branchen schätzen die deutschen Unternehmen mit Blick auf die nächsten zwei Jahre mit 69 Prozent überwiegend optimistisch ein, wobei die Erwartungen hinsichtlich der Profitabilität sehr unterschiedlich ausfallen. Als deutliche Herausforderung betrachten die Betriebe mehrheitlich die Entwicklung der Arbeitskosten – ohne mit einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsproduktivität zu rechnen.

Auch das Geschäftsumfeld ist weiterhin nicht einfach. Nichttarifäre Handelshemmnisse, unklare Regularien, willkürliche Auslegungen, aber auch die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte zählen zu den meistgenannten Herausforderungen für deutsche Unternehmen in Korea. Entsprechend bewerten die Umfrageteilnehmer Rechtsstaatlichkeit (97 Prozent), fairer Wettbewerb (89 Prozent) und eine Offenheit des koreanischen Marktes für Ausländer (89 Prozent) als wichtigste Faktoren für die weitere wirtschaftliche Entwicklung vor Ort.

Die AHK appelliert daher an die neue koreanische Regierung, diese Handlungsfelder zu adressieren und ein gutes Geschäftsumfeld für neue Investitionen in Korea und Kooperationen bei Themen wie beispielsweise Industrie 4.0, Energiewende oder Elektromobilität zu schaffen.

Mehr Details und die kompletten Ergebnisse der Erhebung zum Download finden Sie auf der Website der AHK Korea.