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19.10.2017

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Treier: Hiesige Betriebe können zentralen Beitrag leisten

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Juncker sollte klare Signale senden!

Die Erwartungen der Wirtschaft an die "State of the EU address"

(13.09.2017) Von der Rede zur Lage der EU, die Kommissionspräsident Jean-Claude Junker heute halten wird, erhofft sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Rückenwind für Digitalisierung, Freihandel und einen raschen Abschluss der Brexit-Verhandlungen.

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, Foto: Thomas Kierok

"Die Halbzeitbilanz weist Lücken auf", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der Nachrichtenagentur dpa. Juncker habe die Stärkung der industriellen Basis zu einer seiner Prioritäten gemacht, erinnerte er. "Hier brauchen wir klare Signale insbesondere zum flächendeckenden Ausbau des hochleistungsfähigen Internets in der gesamten EU."

Denn: "Eine wiedererstarkte digitalisierte Industrie wäre ein krisenfester Anker für die europäische Wirtschaft." Die Union müsse die Wachstumspotenziale in Europa mit Investitionen im Bereich der Digitalisierung fördern, betonte Schweitzer. "Eine solche Strategie ist die Grundlage dafür, dass die aktuell wieder besseren Wachstums- und Beschäftigungszahlen kein Strohfeuer bleiben."

Darüber hinaus benötige eine starke Industrie freien Handel. "Wir als Wirtschaft erhoffen uns deshalb von Kommissionspräsident Juncker ein klares Signal für eine aktive Rolle der EU bei der Weiterentwicklung des globalen Freihandels."

Dazu gehöre auch das Ziel, die Brexit-Verhandlungen rasch und erfolgreich abzuschließen. "Denn die Unternehmen leiden unter der Unsicherheit, die das Brexit-Votum erzeugt hat", erläuterte der DIHK-Präsident. Zudem müsse die EU "den strukturschwachen Ländern, die Reformen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit angehen, in schwierigen Übergangsphasen beim Aufbau von Infrastruktur helfen".