Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • Schrift:
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

18.01.2018

Topmeldung Ueberschrift

Gelegenheit zum Networking Anfang Februar in Berlin

mehr

Artikelaktionen

Brexit verteuert den bilateralen Handel mit der Insel

Allein im Automobilsektor drohen Milliardenkosten für Zölle

(04.01.2018) Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung wird der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union die deutschen Exporteure belasten. Darauf hat jetzt Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hingewiesen.

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, Foto: Thomas Kierok

"Echten freien Warenhandel gibt es nur im Binnenmarkt", betonte Schweitzer gegenüber dem "Handelsblatt".

"Nach dem Brexit wird der Aufwand für den bilateralen Handel mit Großbritannien deshalb auf jeden Fall zunehmen – egal, ob in einem Freihandelsabkommen oder nur nach Regeln der WTO."

Als einen Faktor nannte der DIHK-Präsident bürokratische Belastungen: Nach DIHK-Berechnungen werde es allein 15 Millionen neue Zollanmeldungen für die deutsche Wirtschaft geben, berichtete er. "Das andere wären Zölle selbst, wenn wir tatsächlich auf WTO-Regeln zurückfallen. Allein im Automobilsektor drohen über zwei Milliarden Euro zusätzliche Zollkosten pro Jahr."

Diese Zahlen unterstreichen nach Schweitzers Worten "die Bedeutung eines gemeinsamen Binnenmarktes und des freien Warenverkehrs in Europa für die deutsche Wirtschaft".