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Der stärkere Euro verdirbt nicht das Exportgeschäft

DIHK: Aufwertung noch kein Konjunkturrisiko

(04.01.2018) Der Kurs des Euro hat zu Jahresbeginn die Marke von 1,20 US-Dollar überschritten und ist damit wieder so teuer wie Anfang 2015. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) reagiert jedoch gelassen auf den neuen Höhenflug der Gemeinschaftswährung.

Dr. Volker Treier

"Der aktuelle Euro-Kurs ist kein Grund, Alarm zu schlagen", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier, der "Stuttgarter Zeitung". "Der stärkere Euro drückt bei Unternehmen etwas auf die Margen, doch er verdirbt nicht das Exportgeschäft."

Einer der Gründe: "Der deutsche Maschinenbau oder die Automobilindustrie haben ein starkes Standbein in weniger preissensiblen Segmenten. Diese Branchen können mit moderaten Währungsschwankungen gut umgehen."

Außerdem, so Treier, sei die Stärke des Euro in erster Linie auf die gute Konjunktur in der Währungsgemeinschaft zurückzuführen. "Umfragen unter unseren Mitgliedern zeigen, dass die Euro-Zone erstmals seit Langem wieder zu den attraktivsten Investitionsstandorten auf der Welt gehört."

Das Fazit des DIHK-Außenwirtschaftschefs: "Ich rechne tendenziell mit einem steigenden Euro-Kurs, die Aufwertung stellt aber noch kein Konjunkturrisiko dar."