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November-Exporte ein "hervorragender Jahresausklang"

DIHK warnt jedoch vor wachsenden Handelshürden

(09.01.2018) Über die auch zuletzt ausgezeichnete Entwicklung der deutschen Ausfuhren freut sich Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Die Exporterfolge seien jedoch "kein Selbstläufer".

Dr. Volker Treier

"Die November-Exporte bescheren der deutschen Industrie einen hervorragenden Jahresausklang", lobte Treier gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Nicht nur das Wachstum lässt die Herzen der Exporteure höher schlagen, auch saisonbereinigte Import- und Exportvolumen erreichen Rekordstände!"

Damit hätten die deutschen Ausfuhren 2017 den weltweiten Krisen etwa im Mittleren Osten, in Brasilien oder auch in Russland und der Türkei sowie der Brexit-Verunsicherung getrotzt.

Auch habe das Tempo der Weltwirtschaft wieder merklich angezogen – insbesondere im Euro-Raum und in Asien. "Insgesamt erwartet der DIHK für 2017 einen Gesamtexport von 1,27 Billionen Euro", berichtete Treier; das bedeute ein Plus von rund 70 Milliarden Euro beziehungsweise nominal (nicht bereinigt) 6 Prozent gegenüber 2016.

"Der Ausblick aufs neue Exportjahr 2018 fällt angesichts des mehr als versöhnlichen Jahresausklangs ebenfalls optimistisch aus", so der DIHK-Außenwirtschaftschef weiter. "Allerdings sind die Exporterfolge kein Selbstläufer", warnte er. "Sie sind in den Betrieben hart erarbeitet und aktuell mehr ein Produkt einer temporär guten Weltkonjunktur." Strukturell nähmen hingegen die Handelshürden weltweit zu, das habe der ergebnislose WTO-Gipfel in Buenos Aires im Dezember gezeigt.