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21.03.2019

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Eric Schweitzer fordert "klare Kante" der EU

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China muss strategischer Wirtschaftspartner Europas bleiben!

Investitionsschutzabkommen könnte zur Marktöffnung beitragen

(14.03.2019) "Aus Brüssel kommen wichtige Impulse, um die Beziehungen mit dem Reich der Mitte auf Augenhöhe zu stärken", kommentiert Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), den von der EU-Kommission veröffentlichten Zehn-Punkte-Plan zur Stärkung der europäischen Interessen.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

"Für uns sollte klar sein: China muss strategischer Wirtschaftspartner Europas bleiben", betonte Wansleben gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Das Land sei aber auch ein nicht immer ganz fairer Wettbewerber, sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. Unternehmen mit China-Geschäft klagten häufig über Handelshemmnisse und Marktzugangsprobleme.

"Doch bei aller berechtigten Kritik dürfen wir das wirtschaftliche Potenzial mit dem Reich der Mitte nicht außer Acht lassen", gab Wansleben zu bedenken. Die Handelszahlen sprächen für sich: Das EU-China Handelsvolumen betrage enorme 600 Milliarden Euro. "Für die deutsche Wirtschaft ist das Land bereits der weltweit wichtigste Handelspartner und auch als Investitionsstandort für deutsche Unternehmen rangiert China unter den TOP-3 Märkten."

Um die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, die Deutschland und Europa mit China verbindet, liege es jetzt auch am Reich der Mitte, Kritik anzunehmen, mahnt der DIHK-Hauptgeschäftsführer an. Es sollte mehr globale Verantwortung etwa für das Welthandelssystem übernehmen und seine Märkte stärker öffnen. "Der baldige Abschluss eines EU-China-Investitionsschutzabkommens könnte hier ein Zeichen setzen."

Wansleben: "Wie eine zukünftige China-Strategie aussehen kann, die auf Zusammenarbeit setzt, beschreibt der DIHK in seinem 'China Aktionsplan 2019+'. Klar ist, wirtschaftliche Offenheit und eine zusammenstehende EU müssen das Grundgerüst der zukünftigen Kooperation mit China sein."

Sie finden den im Dezember 2018 veröffentlichten "China Aktionsplan 2019+" rechts oben zum Download.