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Verkaufsveranstaltungen im Reisegewerbe

Der Freistaat Bayern hat im Juni 2015 den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Verbraucherschutzes bei Verkaufsveranstaltungen im Reisegewerbe vorgelegt. Der DIHK plädiert grundsätzlich für eine Stärkung des Verbraucherschutzes bei Verkaufsveranstaltungen im Reisegewerbe, hält es jedoch für fraglich, ob die dargestellten Maßnahmen dafür geeignet sind.

Missbrauchsfälle beruhten eher auf einem Vollzugs- als auf einem Regelungsdefizit, gibt der DIHK in seiner Stellungnahme vom 7. Oktober 2015 zu bedenken. Das Hauptproblem für die Gewerbebehörden sei es, die Durchführung einer Veranstaltung in Erfahrung zu bringen, da gerade die "schwarzen Schafe" der Branche ihre Vorhaben nicht anzeigten.

Zwar enthalte der Gesetzentwurf gute Ansätze, die Erfolgsaussichten zur Erreichung des angestrebten Zieles stuft der DIHK allerdings "als eher gering" ein. Nach seiner Auffassung ist der Fokus vor allem auf einen Ausbau der Kontrolltätigkeit vor Ort zu legen. Auch gelte es, den potenziellen Kundenkreis noch besser zu informieren und vor unseriösen Anbietern zu warnen.

Sie finden die komplette Stellungnahme rechts zum Download.