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Lage in der Gesundheitswirtschaft ist besser denn je

Der demografische Wandel, das erhöhte Gesundheitsbewusstsein, ein Nachfrageanstieg durch die Zuwanderung: Der deutschen Gesundheitswirtschaft geht es auch im Frühjahr 2018 ausgezeichnet. Das zeigt der aktuelle "Report Gesundheitswirtschaft", eine auf den Antworten von knapp 700 Unternehmen der Branche basierenden Sonderauswertung der jüngsten DIHK-Konjunkturumfrage.

Cover DIHK-Report Gesundheitswirtschaft, Frühjahr 2018

In der Erhebung bewerteten 53 Prozent der Befragten ihre Geschäftslage als gut, nur 5 Prozent als schlecht. Der Saldo von 48 Punkten bedeutet eine deutliche Verbesserung gegenüber der Umfrage von Herbst 2017 mit damals 43 Punkten.

Auch der Blick in die Zukunft fällt zuversichtlich aus: Während nur 10 Prozent der Umfrageteilnehmer eine Verschlechterung befürchten, rechnen 30 Prozent mit künftig noch besseren Geschäften. Auch hier liegt der Saldo deutlich über dem der Vorumfrage (20 nach 18 Punkten).

Die Erwartungen an die Ausfuhren zogen insbesondere bei den Hauptexportbranchen der Gesundheitswirtschaft deutlich an. So stieg der Saldo der Besser-schlechter-Erwartungen im Vergleich zum Herbst in der Medizintechnik von 50 auf 55 Punkte, in der Pharmabranche kletterte er von 32 auf 39 Punkte.

Hauptrisiko bleibt aus Sicht der Betriebe nach wie vor mit Abstand der Fachkräftemangel. Ihn betrachten wie bereits in der Vorumfrage 61 Prozent der Befragten als Gefahr für ihre Geschäftstätigkeit; am stärksten drückt diese Sorge die Gesundheits- und sozialen Dienste (79 Prozent). Auf den Plätzen zwei und drei unter den Geschäftsrisiken rangieren die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (44 Prozent gegenüber 45 Prozent in der Vorgängererhebung) und die Arbeitskosten (konstant bei 37 Prozent).

Angesichts der optimistischen Einschätzungen der künftigen Geschäftslage überrascht es nicht, dass auch die Investitionsabsichten einen neuen Höchstwert erreichen: Der Investitionssaldo kletterte von 27 auf 30 Punkte. Besonders deutlich stiegen dabei die innovationsgetriebenen Ausgaben.

Und auch der Personalaufbau geht weiter. 32 Prozent der Betriebe planen einen Stellenaufbau, 9 Prozent wollen ihre Belegschaft verkleinern. Damit liegt auch der Saldo der Beschäftigungspläne deutlich über dem Niveau von Herbst 2017 (23 nach 20 Punkten).

Sie finden den kompletten Report mit weiteren Details sowie jüngere Vorgängerumfragen rechts oben zum Download.