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Frühjahrsgutachten 2017 der Institute

Aufschwung festigt sich trotz weltwirtschaftlicher Risiken

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für 2017 in ihrem Mitte April vorgelegten Frühjahrsgutachten von 1,4 auf 1,5 Prozent erhöht. Nach Ansicht von DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben ist auch dies "eher vorsichtig".

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

Wansleben: "Die Konjunktur entwickelt sich angesichts der internationalen Herausforderungen bemerkenswert robust. Die Prognose der Institute ist eher vorsichtig – der DIHK rechnet mit 1,6 Prozent Wachstum.

Die Industrie gewinnt an Stärke. Bau und Konsum laufen weiterhin rund. Die wachsenden wirtschaftspolitischen Befürchtungen schlagen bisher kaum auf die Geschäfte durch.

Einzig die Investitionen kommen noch nicht richtig in Gang. Für eine höhere Dynamik müssen die Investitionsbedingungen hierzulande verbessert werden. Im Ausland planen die deutschen Unternehmen 2017 hingegen Investitionen in Rekordhöhe."