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Jahreswirtschaftsbericht 2018

Freihandelskritik trübt Freude über Wachstum

In seinem Ende Januar veröffentlichten Jahreswirtschaftsbericht prognostiziert das Bundeswirtschaftsministerium für 2018 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 2,3 Prozent. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben warnt jedoch davor, die gute Konjunktur als Selbstläufer zu betrachten.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

Wansleben: "Die Bundesregierung blickt – wie auch der DIHK – zuversichtlich auf das Wachstum in 2018. Viele Unternehmen sorgen sich jedoch, dass die gute konjunkturelle Situation der Politik den Blick auf die Herausforderungen trübt.

Denn trotz der verbesserten wirtschaftlichen Lage bewerten die hiesigen Betriebe wichtige Standortfaktoren wie etwa die Verkehrsinfrastruktur, das Fachkräfteangebot oder das Steuersystem zunehmend schlechter.

Entscheidend ist daher, dass eine neue Bundesregierung den konjunkturellen Schwung nutzt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland mittel- und langfristig zu verbessern. Sowohl bei den Ausgaben als auch bei der Steuerpolitik sollte daher das Hauptaugenmerk darauf gesetzt werden, dass die Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sein können.

Wir brauchen mehr Investitionen in Bildung und eine bessere Infrastruktur – analog wie digital. Nur so können Beschäftigung, Ausbildung und Wohlstand gesichert werden. Neue Belastungen für die Wirtschaft sind hingegen ein völlig falsches Signal, gerade wenn wichtige Wettbewerber derzeit das Gegenteil machen."