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Die wesentlichen Ergebnisse der DIHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2019

Geschäftslage

Die Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage abermals schlechter als zuvor, jedoch immer noch auf hohem Niveau. Deutlichere Bremsspuren sind in der Industrie zu verzeichnen. Insbesondere große und exportorientierte Unternehmen des produzierenden Gewerbes spüren eine Verlangsamung ihrer Geschäfte. Hingegen berichten Bauwirtschaft, aber auch Handel und Dienstleistungsunternehmen von guten Geschäften.

Geschäftserwartungen

Der Ausblick der Unternehmen verdunkelt sich. Die Geschäftserwartungen werden in allen Wirtschaftszweigen deutlich schlechter eingeschätzt. Die Sorgen um die Nachfrage aus dem In- und Ausland nehmen spürbar zu. Auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen werden aus Sicht der Unternehmen zunehmend zum Risikofaktor. Die globalen Handelskonflikte bremsen die Geschäftsentwicklung – vor allem in der Industrie. Zudem sehen die Unternehmen Aufholbedarf am heimischen Standort – etwa bei den Themen Bürokratie, Steuern und digitale Infrastruktur. Gleichzeitig nennen mehr Unternehmen als zuletzt die Arbeitskosten und die Energie- und Rohstoffpreise als Hemmnisse. Das größte Risiko bleibt weiter der Fachkräftemangel.

Exporterwartungen

Die Exporterwartungen der Industrie sinken zum dritten Mal in Folge deutlich. Der Saldo liegt nun weit unter dem langfristigen Durchschnitt und so niedrig wie seit 2012 nicht mehr. Der Anteil der Unternehmen, die schlechtere Ausfuhrgeschäfte erwarten, hat sich binnen Jahresfrist verdoppelt. Das außenwirtschaftliche Umfeld birgt zunehmend unkalkulierbare Risiken. Die weiter schwelenden Handelskonflikte und der bevorstehende Brexit sind große Herausforderungen für international tätige Unternehmen. Eine gewisse Stabilität geht von der Europäischen Union und Südostasien aus. Zusätzliche Impulse für das Auslandsgeschäft sind derzeit allerdings kaum zu erwarten.

Investitionsabsichten

Die Investitionsdynamik lässt spürbar nach. Die wachsenden Nachfragesorgen führen dazu, dass weniger Betriebe als zuletzt ihre Investitionen ausweiten. Gleichzeitig steigt der Anteil der Unternehmen, die ihr Budget zurückfahren. Gerade Industriebetriebe schrauben ihre Investitionsabsichten merklich runter. Das vorherrschende Investitionsmotiv bleibt der Ersatzbedarf, die Kapazitätserweiterungen gehen leicht zurück. Hinderlich für Erweiterung dürften nicht zuletzt der weiterhin bestehende Fachkräftemangel und die gestiegene Sorge um die Entwicklung der Arbeitskosten sein. Der Umweltschutz gewinnt bei Investitionen an Bedeutung.

Beschäftigungsabsichten

Die Beschäftigungsabsichten der Unternehmen gehen zum dritten Mal in Folge leicht zurück. Dies deutet auf eine langsamere Gangart, jedoch noch auf keinen Stopp des Beschäftigungsaufbaus hin. Besonders deutlich sinken die Beschäftigungsabsichten in der Industrie, während Dienstleister sogar mehr Personal suchen. Gerade in Zeiten knapper Fachkräfteverfügbarkeit haben die Unternehmen ein strategisches Interesse, gutes Personal zu finden und zu halten. Allerdings stellt die Entwicklung der Arbeitskosten aus Sicht der Unternehmen zunehmend ein Risiko dar.

Die kompletten Umfrageergebnisse stehen rechts zum Download bereit.