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17.11.2017

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DIHK mahnt Koalitionsvertrag für Investitionen an

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Zur Fachkräftesicherung müssen wir alle mehr unternehmen!

Schweitzer: Stärkerer Einsatz von Wirtschaft und Schulen nötig

(31.08.2017) "Eine der größten Herausforderungen der deutschen Wirtschaft" sieht Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), in dem sich hierzulande immer weiter verschärfenden Fachkräftemangel.

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, Foto: Thomas Kierok

"Wir wissen aus unseren Umfragen, dass mittlerweile die Hälfte der Unternehmen darin eines ihrer größten Geschäftsrisiken sieht", kommentierte Schweitzer die zunehmenden Engpässe an qualifizierten Personal gegenüber der "Rheinischen Post". Er mahnte: "Zur Fachkräftesicherung müssen wir alle mehr unternehmen. Und damit meine ich in erster Linie auch die Wirtschaft selbst."

Es gelte, Schulabgängern noch attraktivere Angebote zu machen, beispielsweise in Form von Auslandsaufenthalten oder Fortbildungschancen. Ziel sei es, dass "sich weniger Menschen in ein Studium verirren, die in einem praktischen Beruf mit tollen Aufstiegsmöglichkeiten bessere Perspektiven hätten", betonte Schweitzer.

"Wir werden uns außerdem in den nächsten Jahren gemeinsam mit Partnern um diejenigen kümmern müssen, die in unseren Schulen nicht genug lernen, um direkt danach eine Ausbildung beginnen zu können", versprach der DIHK-Präsident. "Die Industrie- und Handelskammern tun da schon eine Menge, etwa bei der Integration von Flüchtlingen."

Die Wirtschaft benötige aber auch mehr Unterstützung aus den Schulen: "Gerade Lehrer müssen Jugendliche und ihre Eltern für eine duale Ausbildung begeistern", forderte Schweitzer. "Sie sollten nicht nur die Chancen des Studiums aufzeigen, sondern auch die der Beruflichen Bildung. Insbesondere die Gymnasien müssen noch stärker Kooperationen mit Betrieben eingehen und ihren Schülern frühzeitig Praktika sowie den Austausch mit Azubis ermöglichen."