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22.11.2017

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DIHK: Viele wichtige Weichen zu stellen

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"Deutsche Einheit kommt gut voran"

Betriebe im Osten zuversichtlicher als im Westen

(06.09.2017) Überdurchschnittliches Wachstum, anziehende Investitionen, expansive Personalpläne: Die Unternehmen in Ostdeutschland setzen ihren Aufholprozess nach Erkenntnissen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) dynamisch fort.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

"Aus Sicht der Wirtschaft kommen wir bei der deutschen Einheit weiter gut voran", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Passauer Neuen Presse".

"Die Stimmung in den ostdeutschen Betrieben ist gut", betonte er. "Die Geschäftserwartungen der Unternehmen haben in den letzten Monaten einen deutlichen Sprung nach oben gemacht." Bemerkenswert: "Erstmals seit über acht Jahren sind die Betriebe im Osten zuversichtlicher als der Bundesdurchschnitt."

Daher sehe alles nach einer Fortsetzung des Aufholprozesses aus: Der DIHK rechne damit, dass das Wachstum in den neuen Bundesländern 2017 mit gut 2 Prozent noch etwas stärker ausfallen werde als in Deutschland insgesamt (DIHK-Prognose: mindestens 1,8 Prozent).

"Gerade der ostdeutsche Bau boomt auf Rekordniveau", berichtete Wansleben. Doch auch in den anderen Branchen hätten sich die Erwartungen deutlich erhöht: "Die Industrie profitiert von der anziehenden Investitionstätigkeit – hierzulande und weltweit. Der Handel und andere Konsumbranchen sind ebenfalls optimistischer."

Dank steigender Beschäftigung wachse die Kaufkraft; verbesserte Absatzchancen im In- und Ausland regten die Investitionen der Unternehmen an. Darüber hinaus, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer weiter, setze sich der Stellenaufbau in den neuen Bundesländern fort. "Wir erwarten, dass ostdeutsche Unternehmen 2017 rund 60.000 neue Stellen schaffen."

Allerdings sei der Fachkräftemangel mittlerweile ein echtes Wachstumshemmnis: Mehr als jedes zweite Unternehmen im Osten sehe derzeit eine ernste Gefahr im Fehlen qualifizierten Personals. "Im schlimmsten Fall können Aufträge nicht abgearbeitet werden oder Investitionen unterbleiben, weil die Betriebe nicht die entsprechenden Leute finden."