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13.11.2019

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Eric Schweitzer: Einführung ist "der richtige Weg"

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Praxisferne Regeln kosten Unternehmen Zeit, Geld und Nerven

DIHK hofft auf "substanzielle Entlastungen" durch das BEG

(03.06.2019) Auf Fortschritte in den aktuellen Verhandlungen über ein Bürokratieentlastungsgesetz (BEG) drängt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Insbesondere bei den Aufbewahrungsfristen, aber auch in vielen anderen Bereichen benötigten die Betriebe dringend Erleichterungen.

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

"Bürokratieabbau ist ein Top-Thema für die deutschen Unternehmen", betonte DIHK-Präsident Eric Schweitzer gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Sechs von zehn Betrieben halten es für das wichtigste Ziel der laufenden Legislaturperiode."

Daher sei es wichtig, dass die Ressortgespräche zum Bürokratieentlastungsgesetz zu "substanziellen Entlastungen" für die Wirtschaft führten. "Die Betriebe warten dringend auf Erleichterungen", mahnte Schweitzer, "sehen doch 40 Prozent die Bürokratiebelastung als Risiko für ihre Geschäfte."

Ein großes Thema sei eine nennenswerte Verkürzung von Aufbewahrungsfristen für Steuerunterlagen um mehrere Jahre. Aber auch viele weitere Maßnahmen, die den Alltag der Unternehmen erleichterten, seien wichtig, so der DIHK-Präsident.

Als Beispiele nannte er die Harmonisierung rechtlicher Regelungen, das Vereinfachen von Formularen, die Verlängerung von Fristen etwa bei der Umsatzsteuervoranmeldung, das Nutzen von Freigrenzen zum Beispiel bei der Lohnabrechnung sowie die Erleichterung von Dokumentationen.

"Hierbei sind es vor allem die Fülle und Unübersichtlichkeit an Regelungen, die in Unternehmen die Spielräume für ihr eigentliches Geschäft einengen", kritisierte Schweitzer. "Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen kosten praxisferne Regelungen Zeit, Geld und oft auch Nerven."