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16.09.2019

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Gleichwertige Lebensverhältnisse auch für Betriebe wichtig

Zudem trägt attraktives Umfeld zur Fachkräftesicherung bei

(10.07.2019) Darauf, dass Unternehmen nur dann Erfolg an ihrem Standort haben könnten, wenn die Rahmenbedingungen in der Region stimmten, verweist Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

"Deutsche Unternehmen haben ihre Standorte überwiegend in der Region, ob im Sauerland oder auf der Schwäbischen Alb", erläutert Schweitzer. Erfolgreiche Betriebe abseits der Metropolen seien aber auch in den neuen Bundesländern zu finden, beispielsweise in der Optikindustrie.

Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse sei für die Unternehmen daher von großer Bedeutung, betont der DIHK-Präsident. "Unternehmen können aber nur dann Erfolg an einem Standort haben, wenn die Rahmenbedingungen in der Region stimmen." Eine zentrale Aufgabe der von der Bundesregierung im vergangenen Jahr eingesetzten Kommission bestehe darin, hierfür wichtige Impulse zu setzen.

"Grundvoraussetzung für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist aus Sicht der Betriebe unter anderem, dass die digitale Infrastruktur, ebenso wie Elektrizität und Wasserversorgung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge auf hohem Niveau funktionieren", so Schweitzer. Unternehmen könnten Daten erst wirtschaftlich nutzen, wenn schnelle Internetverbindungen vorhanden seien. "Dass wir noch immer über 20.000 Gewerbegebiete ohne leistungsfähigen Glasfaseranschluss haben, müssen wir so schnell wie möglich ändern."

Sechs von zehn deutschen Unternehmen sähen im Fachkräftemangel ein Risiko für die eigene Geschäftsentwicklung, fügt der DIHK-Präsident hinzu. Um ihre Mitarbeiter langfristig zu binden und neue Kollegen zu finden, seien die Firmen auf ein attraktives Umfeld angewiesen. "In einer DIHK-Umfrage berichteten kürzlich fast 40 Prozent der Unternehmen, dass eine große Attraktivität ihrer Region für die Fachkräftesicherung ganz wichtig ist. Daher engagieren sich die Industrie- und Handelskammern vor Ort auch sehr beim Thema, Fachkräfte für ländliche Regionen zu gewinnen."