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Fachkräftemangel bleibt eine "große Herausforderung"

Aktionswochen im September sollen Impulse setzen

(29.07.2019) Arbeit gibt es hierzulande genug. Doch mangelt es – vor allem in Gesundheit, Logistik, Bau oder IT – oft an Personal. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) setzt auf das Einwanderungsgesetz. Zunächst versprechen aber die Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" kreative Lösungsideen.

Logo Menschen in Arbeit 2019

Von der Infoveranstaltung "Ausbildungsabbrüche von Geflüchteten vermeiden" über die Aktion "Perfect Match #GemeinsamFürAusbildung" bis hin zum Workshop "Psychische Belastungen am Arbeitsplatz": In der zweiten Septemberhälfte wird das Thema Fachkräftesicherung mit breiter Unterstützung der Wirtschaft bundesweit in den Blick gerückt.

Das bei der DIHK Service GmbH angesiedelte Innovationsbüro Fachkräfte für die Region organisiert die Aktionswochen gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ziel ist es, die vielfältigen Ideen und Akteure der Fachkräftesicherung vorzustellen.

Wer im Zeitraum 16. bis 27. September eine entsprechende Veranstaltung plant, kann noch bis Ende August von der Unterstützung des Innovationsbüros profitieren. Das Team beantwortet Fragen zu Organisation sowie Öffentlichkeitsarbeit und stellt bei Bedarf Marketingmaterialien zur Verfügung.

Alle Infos gibt es unter der Adresse www.fachkraeftebuero.de. Dort erhalten Sie auch einen Überblick über die bislang mehr als 60 gesicherten Termine.

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/ChaperonDIHK-Präsident Eric Schweitzer unterstreicht die enorme Bedeutung des Themas: Der Fachkräftemangel sei für die deutschen Unternehmen "nach wie vor eine große Herausforderung", betont er.

Die Wirtschaft setze auf das 2020 in Kraft tretende Fachkräfte-Einwanderungsgesetz: "Es gibt etwa 1,5 Millionen offene Stellen in Deutschland", so Schweitzer. "Wir verfügen im Ausland mit den Auslandshandelskammern über ein sehr gutes Netzwerk und unterstützen damit die Bundesregierung bei der Gewinnung ausländischer Fachkräfte." Deutsche Unternehmen müssten sich im internationalen Konkurrenzkampf um Fachkräfte nicht verstecken, stellt der DIHK-Präsident klar.

"Für die hiesigen Betriebe kommt es nun darauf an, dass es ab 2020 wirklich beschleunigte Verfahren bei der Anwerbung von Fachkräften aus dem Nicht-EU-Ausland gibt", mahnt er. Hierfür sei es unter anderem erforderlich, dass die Bundesregierung das Personal in den Auslandsvertretungen deutlich aufstocke. "Ziel muss es sein, die Wartezeiten für einen Termin und zur Visa-Erteilung, die bislang bei bis zu einem Jahr liegen, auf wenige Wochen zu verringern."