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1861 – 1918

1861.jpgSeit 150 Jahren ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als nationale Interessensvertretung der gewerblichen Wirtschaft tätig.

Am 13. Mai 1861 gründeten 91 Handelskammern und Korporationen in Heidelberg unter schwarz-rot-goldenen Fahnen, den Farben der damals noch nicht erreichten deutschen Einheit, den "Deutschen Handelstag" (DHT). Bereits bei der ersten Sitzung wurden Themen der Wirtschaft diskutiert: Währung, Zölle, einheitliche Maße und Gewichte.

Wenige Monate später wurde am 1. Juli 1861 in der Berliner Wohnung des ersten Generalsekretärs Gustav Arndt, Luisenstr. 38, die Geschäftsstelle eröffnet. Zudem trat der "Bleibende Ausschuss" erstmalig zusammen, der unter dem Vorsitzenden – gewählt wurde aus der Mitte David Hansemann – die Geschäfte zwischen den jährlichen Versammlungen führte.

Nach der Reichsgründung 1871 intensivierte der Handelstag die Beratung der Regierung. Im selben Jahr begann der DHT mit der Herausgabe einer Zeitschrift, "Deutsches Handelsblatt", seit 1895 "Handel und Gewerbe". Veröffentlicht wurde für die Mitglieder die "Lithographische Correspondenz". Gedruckt wurden auch die "Stenographischen Berichte" der Vollversammlungen, bei denen neue Gesetzesvorlagen diskutiert wurden, 1892 zum Beispiel die rechtlichen Anforderungen an die Ausbreitung des Telefons.

Ebenso wurden die Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches zum 1. Januar 1900 und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft lebhaft besprochen. Im Ersten Weltkrieg hatte sich der DHT anfangs der allgemeinen Euphorie angeschlossen. Eine entscheidende Rolle in der Organisation der Kriegswirtschaft hat er jedoch nicht eingenommen.