Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • Schrift:
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

Artikelaktionen

Wirtschaft unter der Diktatur

diktatur.jpgMit der Machtübertragung an Hitler am 30. Januar 1933 kam es schon bald zu Ausschreitungen und Sanktionen gegen jüdische Unternehmen und Unternehmer.

Auch für die deutschen Wirtschaftsorganisationen setzte ein radikaler Umschwung ein. Der DIHT begrüßte – wie andere auch – zunächst die "starke nationale Regierung". Wirtschaftspolitik hieß für das Regime Binnenmarktorientierung sowie Währungs- und Konjunkturautarkie.

Dagegen protestierte anfangs der DIHT, der auf den Zusammenhang zwischen Arbeitsmarkt und Export hinwies. Doch durch die "Gleichschaltung" und die Besetzung der Ämter in Präsidium und Geschäftsführung des DIHT mit Nationalsozialisten sowie der Überführung in die Reichswirtschaftskammer 1935 war eine eigenständige Arbeit des DIHT nicht mehr möglich.

Spätestens seit 1936 wurde die deutsche Wirtschaft auf die Entfesselung des Krieges 1939 vorbereitet. Mit der Auflösung der Industrie- und Handelskammern zum Jahresbeginn 1943 und der Neuerrichtung der Gauwirtschaftskammern kam auch das Aus für die Arbeitsgemeinschaft.