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Einheitliche Wirtschaftspolitik!

einheitliche-wirtschaftspolitik.jpg1861 gründeten 91 Handelskammern und wirtschaftliche Vereinigungen aus den Mitgliedsstaaten des seit 1806 bestehenden Deutschen Bundes den "Deutschen Handelstag". Der DHT verschrieb sich mit der Gründung einer gesamtdeutschen Interessensvertretung und Wirtschaftspolitik – ungeachtet der noch laufenden Diskussion über die Größe des zu bildenden Nationalstaates.

In demselben Jahr verabschiedete die Bundesversammlung des Deutschen Bundes das "Allgemeine Deutsche Handelsgesetzbuch", das einheitliche Rechtsnormen für die Wirtschaft in den Einzelstaaten schuf. Dieses beflügelte den DHT, seinerseits Forderungen für eine "gesamtdeutsche" Wirtschaftspolitik zu erheben.

Bereits die Gründungsversammlung hatte für eine einheitliche Währung plädiert – in den Folgejahren wiederholte der DHT dieses Ansinnen, weil so erhebliche Erleichterungen für die Unternehmen im Warenverkehr zwischen den deutschen Staaten zu erzielen waren.