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Energiekrise

energiekrise.jpgDie fortschreitende Industrieproduktion erhöhte auch die Energienachfrage. Der preiswerte Bezug von Mineralöl und Erdgas verdrängte seit den 1960er-Jahren stetig die heimische Kohle. Als Reaktion auf den Jom-Kippur-Krieg 1973 drosselten die Erdöl exportierenden arabischen Staaten ihre Ölfördermengen und lösten damit eine Weltwirtschaftskrise aus.

Der DIHT kritisierte die "Handlungsschwäche" der EG gegenüber den Öl produzierenden Staaten. Der Ölpreis stieg fast um das Dreifach an – allein Deutschland musste 1974 für seine Importe 17 Milliarden DM mehr bezahlen als im Vorjahr. Als symbolische Reaktion führte die Bundesregierung unter anderem vier autofreie Sonntage im November und Dezember 1973 ein.

Erstmals zeigte sich die Abhängigkeit des Westens von fossilen Energieträgern. Die Ölkrise führte daher bei den Regierungen zu einem Umdenken. Höhere strategische Reserven wurden angelegt und die teure Offshore-Förderung ausgebaut.

Zur Sicherung der Energieversorgung trat der DIHT für die Nutzung aller Energieträger und für den "zügigen" Ausbau der Kernenergie ein. Für die Endlagerung empfahl er mehrere Zwischenlager und Wiederaufbereitungsanlagen.