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Krieg und Krisen

krieg-krisen.jpgIm Ersten Weltkrieg wurden DHT und Handelskammern bei der Organisation der Kriegswirtschaft nicht berücksichtigt, die Militärbehörden suchten stattdessen die Nähe zu den Industrieverbänden.

Um aber zu verdeutlichen, dass in der Spitzenorganisation der Kammern auch Industrieunternehmen vertreten waren, wurde im Mai 1918, wenige Monate vor Kriegsende, der Name in "Deutscher Industrie- und Handelstag" geändert.

Nach der Abdankung der Monarchie änderte sich die Staatsform – der DIHT fand nun eine Republik vor. Zunächst musste er sich mit der Abwehr der Sozialisierung der Wirtschaft beschäftigen. Erst die neue Reichsverfassung wendete diese Gefahr ab.

Dann bildeten Übergangswirtschaft, Besatzung und Inflation neue Herausforderungen. Nach deren Ende setzte sich der DIHT 1924 erfolgreich für eine Goldwährung ein. Ab diesem Jahr gab die Reichsregierung den Verbänden die Möglichkeit, zu Gesetzentwürfen Stellung zu beziehen. Der DIHT nutzte diese Chance der kontinuierlichen Beratung wechselnder Regierungen.

Am Ende dieser Ära stand aber die durch den New Yorker Börsen-Crash im Oktober 1929 ausgelöste Weltwirtschaftskrise. Der DIHT unterstützte zu deren Bekämpfung die Regierung Brüning in ihrer Deflationspolitik, da er keinen anderen Ausweg sah.