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Rezession

rezession.jpg1966 erlebte die Bundesrepublik die erste Rezession ihrer jungen Geschichte. Der DIHT konstatierte, dass der Glaube an eine stete wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung unrealistisch sei.

Die zuvor erfolgsverwöhnte Wirtschaft litt unter einer schwächeren Auftragslage, vor allem aber unter der Krise der Steinkohle im Ruhrgebiet. Deren Bedeutung als wichtigster Energieträger ging zurück, billiger Ölimport führte zu zahlreichen Zechenschließungen. In der Wirtschaft sank die Bereitschaft zu Investitionen. Eine hohe Arbeitslosigkeit belastete nach Jahren der Vollbeschäftigung die öffentlichen Haushalte.

1967 sank erstmals das Wirtschaftswachstum um 0,2 Prozent. Die "Große Koalition" von CDU und SPD erließ zur Bekämpfung künftiger Krisen ein "Stabilitätsgesetz", in dessen Folge sich die deutsche Wirtschaft erholte.

Der DIHT begrüßte ausdrücklich das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz als Instrumentarium zur antizyklischen Steuerung konjunktureller Bewegungen,  monierte aber gleichzeitig die Lücken und die Unausgeglichenheit der Finanzplanung der Bundesregierung. Heftig kritisierte er die übermäßige Staatsverschuldung. Kurzfristige Verschuldungspolitik im Sinne antizyklischen Verhaltens dürfe nicht zu einer chronischen Krise der Staatsfinanzen führen.