Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • Schrift:
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

Artikelaktionen

Vollbeschäftigung und Migration

vollbeschaeftigung-migration.jpgDas Wachstum der deutschen Wirtschaft führte in den 1950er-Jahren in einigen Branchen zu einem dramatischen Arbeitskräftemangel. Zunehmend wurden Frauen beschäftigt und die Schichtdienste ausgebaut.

Seit Mitte der 1950er-Jahre wurden mit offiziellen Programmen Gastarbeiter angeworben. Die Bundesanstalt für Arbeit warb in den jeweiligen Herkunftsländern. Das erste staatliche Anwerbungsabkommen schloss die Bundesrepublik 1955 mit Italien.

Die Wirtschaft brauchte dringend Mitarbeiter, daher war der DIHT an der Seite der Unternehmen. Er trat seit 1961 dafür ein, die bürokratischen Hemmnisse des Anwerbeverfahrens zu lockern und zu vereinfachen. Dasselbe forderte er hinsichtlich einer "elastischen Handhabung" der ausländerpolizeilichen Vorschriften. Die Zahl der ausländischen Arbeitnehmer stieg bis Anfang der 1970er-Jahre auf über 2,5 Millionen.

Mit der Wirtschaftskrise 1973 und dem damit verbundenen Anwerbestopp für Gastarbeiter aus Nicht-EG-Ländern endete die Periode der massiven Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte in Deutschland.